Warum glauben immer mehr Menschen, dass sie sinnlose Arbeit verrichten? Im Frühjahr 2013 stellte der Anthropologe David Graeber (1961–2020) diese Frage in einem provokanten Essay mit dem Titel „Über das Phänomen der klärenden Arbeit“. Es wurde viral. Seitdem diskutieren Menschen...
auf der ganzen Welt die Antwort auf diese Frage. Graeber schrieb ein Buch, in dem er eines der ärgerlichsten und tiefgreifendsten moralischen Probleme der modernen Gesellschaft untersucht – die Umwandlung von Arbeit in beschwerlichen, langweiligen und für niemanden nützlichen Unsinn. Wie vielen Menschen scheint es, dass ihre Arbeit keinen Nutzen bringt? Warum glauben Arbeitgeber, dass man für gesellschaftlich nützliche Berufe weniger bezahlen kann, und für nutzlose Arbeit mehr? Warum arbeiten wir infolge des technologischen Fortschritts nicht weniger, sondern immer mehr? Wo gibt es mehr nutzlose Arbeit – im öffentlichen oder im privaten Sektor? Und wie kann man die Unsinnigkeit der Wirtschaft stoppen? Graeber zeigt die historischen, sozialen und politischen Ursachen der Verbreitung klärender Arbeit auf. Eindringlich vom Feudalismus zur Management-Kultur, von den Anfängen der Bürokratie zur Entwicklung des vierten Sektors, von Thomas Carlyle über John Maynard Keynes bis André Gorz, zeigt Graebers Untersuchung, wie unser Verhältnis zur Arbeit entstand und wie es verändert werden kann. Dieses Buch richtet sich an alle, die glauben wollen, dass Arbeit einen Sinn haben sollte.
Warum glauben immer mehr Menschen, dass sie sinnlose Arbeit verrichten? Im Frühjahr 2013 stellte der Anthropologe David Graeber (1961–2020) diese Frage in einem provokanten Essay mit dem Titel „Über das Phänomen der klärenden Arbeit“. Es wurde viral. Seitdem diskutieren Menschen auf der ganzen Welt die Antwort auf diese Frage. Graeber schrieb ein Buch, in dem er eines der ärgerlichsten und tiefgreifendsten moralischen Probleme der modernen Gesellschaft untersucht – die Umwandlung von Arbeit in beschwerlichen, langweiligen und für niemanden nützlichen Unsinn. Wie vielen Menschen scheint es, dass ihre Arbeit keinen Nutzen bringt? Warum glauben Arbeitgeber, dass man für gesellschaftlich nützliche Berufe weniger bezahlen kann, und für nutzlose Arbeit mehr? Warum arbeiten wir infolge des technologischen Fortschritts nicht weniger, sondern immer mehr? Wo gibt es mehr nutzlose Arbeit – im öffentlichen oder im privaten Sektor? Und wie kann man die Unsinnigkeit der Wirtschaft stoppen? Graeber zeigt die historischen, sozialen und politischen Ursachen der Verbreitung klärender Arbeit auf. Eindringlich vom Feudalismus zur Management-Kultur, von den Anfängen der Bürokratie zur Entwicklung des vierten Sektors, von Thomas Carlyle über John Maynard Keynes bis André Gorz, zeigt Graebers Untersuchung, wie unser Verhältnis zur Arbeit entstand und wie es verändert werden kann. Dieses Buch richtet sich an alle, die glauben wollen, dass Arbeit einen Sinn haben sollte.
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