Eingesperrt in einer Welt heteronormativer Erwartungen, sehnt sich der queere Marquis Émile nach Unabhängigkeit. Deshalb, als seine Tante erklärt, dass er heiraten muss, um einen Nachfolger zu zeugen, sonst wird er seines Erbes beraubt, flieht er, verkleidet als Diener, mit der Absicht, bis zur Volljährigkeit im Verborgenen zu bleiben und dann sein Erbrecht zurückzuerhalten.
Alles, was Émile tun muss, ist, sich nicht hervorzutun und abzuwarten, doch bald stößt er auf ein Geheimnis, das weit über seine Vorstellungskraft hinausgeht. Während er beim furchteinflößenden Grafen Montoni dient, erfährt Émile, dass der Graf und seine Familie bei jedem Vollmond an einer seltsamen Krankheit leiden, die sie zwingt, in völlige Ruhe eingetaucht zu werden. In der Nacht des Vollmonds, vor dem Hintergrund ähnlicher familiärer Streitigkeiten, entdeckt Émile auf dem Grundstück einen entstellten Körper und meldet dies sofort. Doch er ahnt nicht, zu welchen Maßnahmen Graf Montoni bereit ist, um seine Familiengeheimnisse zu bewahren.
Während Émile tiefer in die Geschäfte dieses Hauses eintaucht und sich in übernatürliche Ereignisse verstrickt, wecken seine Fragen die Aufmerksamkeit des schönen Arztes Bram und des charmanten Neffen des Grafen, Henry.
Doch wie kann er das Vertrauen und die Zuneigung Brams gewinnen, ohne seine wahre Identität und geheimen Wünsche preiszugeben? Und wie kann man Henry vertrauen, geschweige denn ihn lieben – einem Menschen, der ebenso unbeständig ist wie der sich ständig verändernde Mond? Um die Liebe zu finden, die er verdient, und inmitten der Familie Montoni zu überleben, muss Émile nicht nur seinen Titel, sondern auch sein eigenes Leben riskieren.