Das Buch handelt davon, wie Menschen sich selbst belügen, um schmerzhaften Wahrheiten zu entkommen, und wie Psychotherapie hilft, diesen Wahrheiten zu begegnen, um frei zu werden.
Wir neigen dazu, komplizierte Realitäten zu vermeiden, in der Annahme, dass dies unser Ruhe- und Gleichgewichtssinn bewahrt. Doch das Gegenteil ist der Fall – es ist gerade die Selbsttäuschung, die uns unglücklich macht.
Ehrlichkeit zu sich selbst ist der Schlüssel zu Veränderungen. Psychotherapeut, Supervisor und Dozent John Frederickson erklärt, warum ein ehrlicher Blick auf das eigene Leben den Menschen in psychische Leiden stürzt und defensive Mechanismen ihn in einer Sackgasse festhalten.
Basierend auf jahrzehntelanger Praxis erzählt der Autor, wie psychologische Abwehrmechanismen funktionieren, warum wir das Offensichtliche leugnen, Gefühle unterdrücken und an Beziehungen, Träumen und Vorstellungen von uns festhalten, die längst nicht mehr der Realität entsprechen. Durch lebendige Geschichten von Patienten hilft das Buch zu erkennen, wie Selbsttäuschung Angst, Abhängigkeit, Depression und innere Leere hervorbringt.
Dieses Buch ist jedoch nicht über Diagnosen oder die "Korrektur" von sich selbst, sondern über Akzeptanz – der eigenen Emotionen, Verletzlichkeit, Schmerzen und der menschlichen Natur. Darüber, wie man aufhört, gegen die Realität zu kämpfen, und anfängt, ehrlicher, freier und vollständiger zu leben.