Athen auf dem Weg zur Demokratie: 8.–5. Jahrhundert v. Chr.
In der Monographie wird der Prozess der Entstehung der athenischen Demokratie im Laufe der archaischen und klassischen Periode (8. Jahrhundert bis Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr.) untersucht. Fragen darüber, was athenische Demokratie ist, wann sie entstand und welche Rolle...
verschiedene soziale Schichten bei ihrem Entstehen spielten, sind seit langem umstritten. In dem Buch wird gezeigt, dass einer der wesentlichen Anreize für die Entstehung der Demokratie der Machtkampf innerhalb der Aristokratie war, an dem häufig auch das athenische Demos beteiligt war. Im Verlauf dieses Kampfes wurden einerseits gleiche Bedingungen für die „Besten“ (eunomia, isonomia) geschaffen, während andererseits die politischen Rechte des einfachen Volkes erweitert wurden. Das Ergebnis dieser Prozesse ist eine Staatsstruktur, in der kollegiale politische Institutionen eine wichtige Rolle spielen, insbesondere die Volksversammlung, die die Amtsträger wählte, und die Heliea (Volksgericht), die die Kontrolle über die jährlich gewählten Magistrate ausübte. Dennoch kann die athenische Demokratie nicht als Volksherrschaft oder „Macht des Volkes“ betrachtet werden. Die Athener selbst charakterisierten sie als kollektive Herrschaft oder die Macht der „Mehrheit“ derjenigen, die politische Rechte hatten.
Serie: Monographien der HSE: Geisteswissenschaften
Altersgrenzen: 16+
Jahr der Veröffentlichung: 2025
ISBN: 9785759841739
Anzahl der Seiten: 456
Größe: 210x140x26 mm
Einbandart: Hard
Gewicht: 642 g
ID: 1740844
In der Monographie wird der Prozess der Entstehung der athenischen Demokratie im Laufe der archaischen und klassischen Periode (8. Jahrhundert bis Mitte des 5. Jahrhunderts v. Chr.) untersucht. Fragen darüber, was athenische Demokratie ist, wann sie entstand und welche Rolle verschiedene soziale Schichten bei ihrem Entstehen spielten, sind seit langem umstritten. In dem Buch wird gezeigt, dass einer der wesentlichen Anreize für die Entstehung der Demokratie der Machtkampf innerhalb der Aristokratie war, an dem häufig auch das athenische Demos beteiligt war. Im Verlauf dieses Kampfes wurden einerseits gleiche Bedingungen für die „Besten“ (eunomia, isonomia) geschaffen, während andererseits die politischen Rechte des einfachen Volkes erweitert wurden. Das Ergebnis dieser Prozesse ist eine Staatsstruktur, in der kollegiale politische Institutionen eine wichtige Rolle spielen, insbesondere die Volksversammlung, die die Amtsträger wählte, und die Heliea (Volksgericht), die die Kontrolle über die jährlich gewählten Magistrate ausübte. Dennoch kann die athenische Demokratie nicht als Volksherrschaft oder „Macht des Volkes“ betrachtet werden. Die Athener selbst charakterisierten sie als kollektive Herrschaft oder die Macht der „Mehrheit“ derjenigen, die politische Rechte hatten.
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