Der Sinn des Spiels besteht darin, über sich selbst, über andere Menschen und über menschliche Werte nachzudenken. Während des Spiels "richten" die Teilnehmer eine "Ausstellung" aus ihren "Gemälden" und "Skulpturen" ein und gestalten eine "Vitrine". In Galerien und Ausstellungen zeigt der Autor nicht nur seine Werke der Welt, sondern hat auch die Möglichkeit, seine Arbeiten im Raum anzuordnen. Die Zuschauer können das Dargestellte betrachten, ihre eigene Meinung über das Gesehene formulieren, und dies stellt eine besondere Herausforderung für den Autor dar. Indem der Autor Rückmeldungen von den Zuschauern erhält, kann er sein Verständnis von sich selbst und seiner Kreativität präzisieren und vertiefen: es kann sich verändern, detailliert werden, schärfer hervortreten. Die Demonstration seiner selbst und der Ergebnisse seiner kreativen Suche ist ein wichtiger Teil des persönlichen und beruflichen Wachstums.
Das Spiel kann sowohl im individuellen als auch im Gruppensetting durchgeführt werden.
Das methodische Handbuch enthält eine Beschreibung der Spielplattform "Galerie", klärt den psychologischen Sinn des Spiels und präsentiert den Ablauf des Spielprozesses mit Beispielen.
Psychologischer Sinn des Spiels
In Galerien und auf Ausstellungen zeigt der Autor nicht nur seine Werke der Welt, sondern hat auch die Möglichkeit, sie im Raum anzuordnen, und zu bestimmen, welches seiner Werke den zentralen Platz einnehmen wird und wie die anderen Arbeiten platziert werden. Die Zuschauer, die die Galerie besuchen, können alle Dargebotenen betrachten, ihre eigene Meinung über das Gesehene formulieren, und dies stellt eine besondere Herausforderung für den Autor dar. Während sie die Reaktion der Zuschauer auf seine Arbeiten beobachten, kann der Künstler (Bildhauer, Sammler usw.) sein Verständnis von sich selbst und seiner Kreativität präzisieren und vertiefen: sie kann sich verändern, detaillierter werden, schärfer hervortreten. Die Demonstration seiner selbst und seiner Arbeiten der Welt gegenüber ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Die Exterionierung seiner kreativen Suche ist ein wichtiger Teil des persönlichen und beruflichen Wachstums.
Während des Spiels richten die Teilnehmer eine Ausstellung aus Gemälden (indem sie sie in der oberen Reihe, im dritten Stock der Galerie anordnen), Skulpturen (die sie in der mittleren Reihe, im zweiten Stock der Galerie platzieren) und Sammlungsobjekten in Vitrinen (im unteren Stockwerk) ein. Jeder Teil der Ausstellung erhält seine eigene Bedeutung. So können Gemälde beispielsweise eine bestimmte Situation darstellen, Skulpturen Menschen oder eine Person in einer Situation, und Objekte in der Vitrine können verborgene Bedeutungen oder emotionale Zustände repräsentieren.
Da es beim Spiel nicht um den Wettkampf geht, sondern um das Nachdenken über sich selbst, andere Menschen und menschliche Werte, ist ein wichtiger Teil des Spielprozesses die Bestimmung und Betonung derjenigen Teile von sich selbst, die zum Gegenstand der Reflexion werden. Tatsächlich handelt es sich um die Formulierung eines Anliegens, mit dem der Klient zum Psychologen kommt, denn das Spiel ist in unserem Fall nur eine der Formen psychologischer Arbeit.
Was könnten also die Anliegen des Klienten sein, die die Verwendung dieser Spielplattform in Erwägung ziehen?
Erstens: „Wie bin ich? Wer bin ich? Wie war ich und wie kann ich sein?“. Das heißt, es handelt sich um Anliegen, die mit der Selbstkenntnis und der Erforschung der eigenen Persönlichkeit verbunden sind.
Zweitens: „Was passiert mit mir? Bei mir geschehen viele Ereignisse, die schwer zu durchschauen sind“. Das heißt, Anliegen, die mit der Erforschung verschiedener Lebenssituationen verbunden sind, die für den Klienten relevant sind.
Drittens: „Warum passiert das so? Warum gelingt es nicht anders?“. Das heißt, Anliegen, die mit der Untersuchung der Ursachen für das, was im Leben des Klienten geschieht, verbunden sind.