Mission und Gewalt. Erzwungener Glauben in der Geschichte des Orthodoxen Christentums. Band 1
«Häusliche Gewalt» ist ein gängiger Begriff geworden, der Gewalt vonseiten dessen bezeichnet, der anscheinend dich liebt und sich um dich kümmert. Die kirchlichen Autoritäten betonen ihren Paternalismus und ihre «väterliche Fürsorge» für ihre «Kinder». Und das ermöglicht es ihnen nicht...
nur, Gewalt zuzulassen, sondern sie auch zu rechtfertigen.
Eine der Methoden dieser Rechtfertigung ist die Leugnung: Es gab angeblich keine Inquisition und keine Polizeigewalt in der Geschichte des Orthodoxen Christentums. In Wirklichkeit gab es sowohl die Theorie als auch die Praxis der Glaubensdurchsetzung. Und beides kam von den orthodoxen Heiligen und ist im Kirchenrecht verankert. Dieses Buch bietet reichlich Material. Und es zeigt, dass dies keine zufälligen «Abweichungen» sind, sondern etwas, was fest in die Matrix der orthodoxen Kultur eingewoben ist und bereit ist, sich selbst zu reproduzieren.
Gleichzeitig ist der Autor, der vor seiner erzwungenen Emigration Professor an der Moskauer Geistlichen Akademie war, der Meinung, dass selbst innerhalb des Orthodoxen Christentums eine Person ihre persönliche Wahl treffen kann – entweder ein Überflieger in der Schule der «Theologie des Hasses» zu werden oder ein Außenseiter zu sein, aber auf der Seite der «Theologie der Liebe».
«Häusliche Gewalt» ist ein gängiger Begriff geworden, der Gewalt vonseiten dessen bezeichnet, der anscheinend dich liebt und sich um dich kümmert. Die kirchlichen Autoritäten betonen ihren Paternalismus und ihre «väterliche Fürsorge» für ihre «Kinder». Und das ermöglicht es ihnen nicht nur, Gewalt zuzulassen, sondern sie auch zu rechtfertigen.
Eine der Methoden dieser Rechtfertigung ist die Leugnung: Es gab angeblich keine Inquisition und keine Polizeigewalt in der Geschichte des Orthodoxen Christentums. In Wirklichkeit gab es sowohl die Theorie als auch die Praxis der Glaubensdurchsetzung. Und beides kam von den orthodoxen Heiligen und ist im Kirchenrecht verankert. Dieses Buch bietet reichlich Material. Und es zeigt, dass dies keine zufälligen «Abweichungen» sind, sondern etwas, was fest in die Matrix der orthodoxen Kultur eingewoben ist und bereit ist, sich selbst zu reproduzieren.
Gleichzeitig ist der Autor, der vor seiner erzwungenen Emigration Professor an der Moskauer Geistlichen Akademie war, der Meinung, dass selbst innerhalb des Orthodoxen Christentums eine Person ihre persönliche Wahl treffen kann – entweder ein Überflieger in der Schule der «Theologie des Hasses» zu werden oder ein Außenseiter zu sein, aber auf der Seite der «Theologie der Liebe».
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