1938. Die junge Gini lebt in Krakau ein Leben voller Musik, Tanz und träumt davon, am Konservatorium zu studieren. Die Begegnung mit dem jungen Musiker Felix scheint der Beginn eines glücklichen Lebens zu sein – doch der Krieg zerstört ihre Welt, trennt die Verliebten und sendet Gini nach Auschwitz und Felix nach Dachau.
Im Lager, wo jede Äußerung von Teilnahme das Leben kosten konnte, schnitzt Felix aus seinem Schuh ein winziges Herz mit einem Foto und einer Nachricht und versucht, es nach Auschwitz zu übermitteln. Damit dieses Zeichen Gini erreicht, waren riskante Entscheidungen auf beiden Seiten des Drahtes nötig: einige brachen die Regeln, indem sie weiterhin die Häftlinge als Menschen sahen, andere wagten es zu vertrauen und um Hilfe zu bitten, indem sie ihr Leben riskierten.
Viele Jahre später gefunden, wird dieses Herz zum Schlüssel der familiären Erinnerung und zur Stimme einer Generation, die den Holocaust überlebt hat. «Das Herz von Auschwitz» ist die Geschichte darüber, wie Liebe, Freundschaft und gegenseitige Hilfe selbst dort entstehen können, wo scheinbar kein Platz mehr für Menschlichkeit bleibt.