Wir leben in einer Welt, die mit Reizen, Informationen und Ereignissen überfüllt ist. Einige Menschen haben ein Nervensystem, das besonders schlecht mit diesen Überflüssen zurechtkommt. Von klein auf erhalten solche Menschen Etiketten wie „unerziehbar“, „faul“, „verwöhnt“, „verantwortungslos“. In Wirklichkeit haben sie nicht selten ein Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom (ADHS).
Was ist ADHS, warum ist es so schwierig, damit zu leben, wie bekommt man eine adäquate Diagnose, wo sucht man Fachleute, wie verwechselt man es nicht mit anderen Störungen, was sollte man nicht tun? Psychologin Jewgenija Daschkowa wird, basierend auf ihrer persönlichen Erfahrung mit ADHS und ihrer langjährigen beruflichen Praxis, helfen, Antworten auf diese und viele andere Fragen zu finden.
Kapitel 1. Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom in den diagnostischen Leitlinien
Sie erfahren von den diagnostischen Kriterien, den Manifestationsformen von ADHS und den Besonderheiten der Entwicklung des Nervensystems bei diesem Syndrom.
Kapitel 2. Warum entsteht ADHS und wie funktioniert es?
Dieses Kapitel führt Sie in die Besonderheiten des Gehirns von ADHS-Betroffenen und die Ursachen des Syndroms ein.
Kapitel 3. ADHS im Leben von Erwachsenen
In diesem Kapitel wird beschrieben, wie häufig ADHS vorkommt und welche Mythen damit verbunden sind.
Kapitel 4. Häufige Probleme von Menschen mit ADHS
In diesem Kapitel wird über Probleme gesprochen, die häufig bei ADHS-Betroffenen auftreten, wie emotionale Dysregulation, Schlafprobleme, Anfälligkeit für Abhängigkeiten, Lernstörungen und andere.
Kapitel 5. Womit kann ADHS verwechselt werden?
ADHS wird oft mit anderen Störungen verwechselt. In diesem Kapitel erfahren Sie, mit welchen genau und warum das passiert.
Kapitel 6. Störung, aber keine Störung
ADHS wird unterschiedlich betrachtet: Ein Teil der Fachleute sieht es als Störung, ein anderer als Neurodiversität. Dieses Kapitel hilft zu verstehen, worin sich diese beiden Ansätze unterscheiden und was das bedeutet.
Kapitel 7. Wie man einem Menschen mit ADHS helfen kann
Dieses Kapitel beschreibt verschiedene evidenzbasierte Ansätze zur Behandlung von ADHS: Psychoedukation, medikamentöse und nicht-medikamentöse Hilfsmaßnahmen.
Kapitel 8. Womit man ADHS nicht „behandeln“ sollte
Ein Kapitel, das Sie vor dem Verschenken von Kräften, Zeit und Geld auf Methoden schützt, die keine nachweisliche Effektivität bei ADHS haben.
Kapitel 9. ADHS-Diagnose
In diesem Kapitel werden wir ausführlich erörtern, warum eine Diagnose von ADHS nötig ist, wer sie durchführen kann, wo man den richtigen Fachmann findet und wie der Diagnosprozess abläuft.
Kapitel 10. Ihnen wurden Medikamente verschrieben. Was tun?
Ein Kapitel darüber, wie man mit der medikamentösen Therapie beginnt und sie richtig durchführt, sowie darüber, wie man erkennt, dass die Medikamente nicht ausreichen und andere Hilfe notwendig ist.
Kapitel 11. Wie man die Situation vor Beginn der Arbeit bewertet
Sie erfahren, in welchen Fällen es nicht der richtige Zeitpunkt ist, mit ADHS zu arbeiten, und es besser ist, sich auf die Lösung anderer Probleme zu konzentrieren, wie man die Richtung für Veränderungen wählt, wie man den Schaden durch ADHS bewertet und wie man versteht, welcher Fachmann genau benötigt wird.
Kapitel 12. Wie man Veränderungen zum Besseren beginnt und fortsetzt
Dieses Kapitel handelt davon, wie und warum man Ziele setzen sollte, wenn man ADHS hat, warum Veränderungen so schwierig sind und wie man alles nicht aufgibt.