Das Buch erzählt die wahre Geschichte des jungen Amerikaners Chris McCandless, der nach seinem Universitätsabschluss beschließt, auf das gewohnte Leben zu verzichten. Er spendet sein Geld für wohltätige Zwecke, bricht den Kontakt zu seiner Familie ab und beginnt, per Anhalter durch die USA zu reisen, um frei und unabhängig von der Konsumgesellschaft zu leben.
Die Reise führt ihn nach Alaska, wo Chris beschließt, sich in völliger Isolation von der Zivilisation zu testen. Er quartiert sich in einem verlassenen Bus mitten in der Wildnis ein und versucht, durch Jagen und Sammeln zu überleben. Doch die rauen Bedingungen, der Mangel an Erfahrung und die Einsamkeit verwandeln allmählich seinen romantischen Traum von Freiheit in einen Überlebenskampf.
Der Autor untersucht nicht nur die letzten Monate im Leben des Helden, sondern auch seinen Charakter, seine Motive und den inneren Konflikt zwischen dem Streben nach Idealen und der Realität. Das Buch thematisiert Freiheit, die Sinnsuche im Leben, den Aufstand gegen materielle Werte und die Gefahren des Idealismus. Die Geschichte von Chris wurde weithin bekannt und inspirierte viele Menschen zu Reisen und zum Nachdenken über wahre Werte.
Amerikanischer Schriftsteller, Journalist und Bergsteiger. Zu seinen bekanntesten Werken gehören die Bücher „In der Wildnis“ und „In der dünnen Luft“.
Heute ist Jon Krakauer einer der einflussreichsten Schriftsteller in Amerika, seine Bücher erscheinen in Auflagen von Tausenden, und es werden Dokumentar- und Spielfilme darüber gedreht.
Sean Penn über das Buch:
«Ich griff nach dem Buch im Regal, lief direkt nach Hause und las es zweimal hintereinander, ohne mich bis zum Morgen zu unterbrechen. Am Morgen vereinbarte ich bereits die Dreharbeiten für den Film».
Über die Dreharbeiten zum Film:
Sean Penn bereitete sich fast zehn Jahre auf die Dreharbeiten zu diesem Film vor. Das Buch von Jon Krakauer las er in einer Nacht im Jahr 1996 und begann sofort mit Verhandlungen mit den Eltern von McCandless über die Filmadaption. Doch als alles bereits für die Dreharbeiten vorbereitet war, änderten die Eltern ihre Meinung und lehnten ab… Penn wartete geduldig bis 2006 auf ihre Zustimmung, bis sie ihn selbst anriefen und sagten, dass sie bereit seien, die Genehmigung zur Verfilmung zu erteilen.