"Gespräche über Kino und Regie" — das ist kein Lehrbuch und keine trockene Theorie, sondern eine lebendige, aufrichtige, manchmal bittere, aber immer tief professionelle Überlegung darüber, wie große Filme entstehen, warum die Literatur die Mutter des Kinos ist, wie der Schnitt in der Prosa von Tolstoi und Puschkin funktioniert und warum der Regisseur sogar das "sehen" sollte, was nicht im Drehbuch steht.
Romm analysiert ausführlich seine eigenen Werke — von "Lenin im Jahr 1918" bis "Neun Tage eines Jahres" — erinnert sich an kreative Begegnungen mit Schukkin, Wanin, Eisenstein, reflektiert über die Natur des Bildes, die Kraft des stummen Handelns, die Gefahr von Klischees und die wahre Dramaturgie des Lebens. Im Grunde liegt dem Ganzen die Überzeugung zugrunde: Kino ist eine verantwortungsvolle, massenhaftes und zutiefst menschliche Kunst. Es erfordert nicht so sehr Theorien als vielmehr Ehrlichkeit, Geduld, die Fähigkeit zuzusehen und zuzuhören, ständige Bereitschaft zum Lernen.
Dieses Buch ist für alle, die Kino als Denkform lieben, die sich für Regie, Literatur und Kunst im Allgemeinen interessieren.
Es wird sowohl für angehende Filmemacher und Studenten der VGIK als auch für Zuschauer von Wert sein, die tiefer verstehen wollen, die Sprache des Kinos zu erkennen und hinter den Kulissen die Idee, die Wahrheit und die menschliche Wärme zu sehen.
"Gespräche über Kino und Regie" — ist nicht nur ein Buch über einen Beruf. Es ist das Bekenntnis eines Meisters, das an die Zukunft der Kunst gerichtet ist.