Eines Tages erhielt das Zimmermädchen Sei von der Kaiserin einen Stapel leeres Papier geschenkt und begann, ihre „Notizen am Bett“ zu schreiben, ohne literarischen Anspruch und zu keinem anderen Zweck als ihrem eigenen Vergnügen. Wie Sei Shonagon selbst zugibt, war...
es ihr sehr peinlich, als ihr Buch veröffentlicht wurde. Damals konnte sie sich noch nicht einmal vorstellen, welchen großen Einfluss ihre „Notizen“ auf die japanische Literatur haben und den Grundstein für ein neues, äußerst beliebtes Genre legen würden – Zuihitsu („dem Pinsel folgen“), also das Essay-Genre. Heute gilt die Sammlung subtiler, ironischer, oft aphoristischer Tagebucheinträge und Landschaftsskizzen von Sei Shonagon zu Recht als die Perle der japanischen Mittelalterliteratur. Die Raffinesse der literarischen Form, die psychologische Einsicht und die reiche Bildsprache von „Notes at the Bedside“ inspirierten viele dazu, neue Zuihitsu zu schaffen. Unter solchen Anhängern kann man Yoshishige no Yasutane nennen – er lebte wie Sei Shonagon in der Heian-Ära. Seine „Notizen aus einem Pavillon über einem Teich“ sind eine kleine Hymne an das Privatleben in einem abgelegenen Haus, das seine Bewohner vor den Nöten und Versuchungen der überfüllten Hauptstadt schützt. Das gemächliche Detail und die Liebe, mit der dieser gelehrte Mann, der Mentor des Prinzen, seine bescheidenen Ländereien, einen Garten und einen Teich mit darin spielenden Karpfen, malt, berührt nach vielen Jahrhunderten das Herz.
Eines Tages erhielt das Zimmermädchen Sei von der Kaiserin einen Stapel leeres Papier geschenkt und begann, ihre „Notizen am Bett“ zu schreiben, ohne literarischen Anspruch und zu keinem anderen Zweck als ihrem eigenen Vergnügen. Wie Sei Shonagon selbst zugibt, war es ihr sehr peinlich, als ihr Buch veröffentlicht wurde. Damals konnte sie sich noch nicht einmal vorstellen, welchen großen Einfluss ihre „Notizen“ auf die japanische Literatur haben und den Grundstein für ein neues, äußerst beliebtes Genre legen würden – Zuihitsu („dem Pinsel folgen“), also das Essay-Genre. Heute gilt die Sammlung subtiler, ironischer, oft aphoristischer Tagebucheinträge und Landschaftsskizzen von Sei Shonagon zu Recht als die Perle der japanischen Mittelalterliteratur. Die Raffinesse der literarischen Form, die psychologische Einsicht und die reiche Bildsprache von „Notes at the Bedside“ inspirierten viele dazu, neue Zuihitsu zu schaffen. Unter solchen Anhängern kann man Yoshishige no Yasutane nennen – er lebte wie Sei Shonagon in der Heian-Ära. Seine „Notizen aus einem Pavillon über einem Teich“ sind eine kleine Hymne an das Privatleben in einem abgelegenen Haus, das seine Bewohner vor den Nöten und Versuchungen der überfüllten Hauptstadt schützt. Das gemächliche Detail und die Liebe, mit der dieser gelehrte Mann, der Mentor des Prinzen, seine bescheidenen Ländereien, einen Garten und einen Teich mit darin spielenden Karpfen, malt, berührt nach vielen Jahrhunderten das Herz.
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