In dem Buch wird der Inhalt eines neuen epistemologischen Paradigmas — der konstruktivistischen Theorie des wissenschaftlichen Wissens — entfaltet. Sie ist eine Alternative zu drei klassischen epistemologischen Konzepten: dem materialistischen (wissenschaftliches Wissen als adäquate «Reflexion» der objektiven Realität), dem empiristischen...
(wissenschaftliches Wissen als Fixierung und Verallgemeinerung von Beobachtungs- und Experimentaldaten), dem aprioristischen (wissenschaftliches Wissen als «Entpacken» des Bewusstseins von den ihm innerlich innewohnenden allgemeinen Prinzipien und deren anschließender Anwendung auf die Organisation jeglicher Erfahrung und deren Interpretation). Gemäß dem konstruktivistischen Paradigma ist wissenschaftliches Wissen die Tätigkeit von Wissenschaftlern, die eine maximal bestimmte kognitive Realität entwerfen und konstruieren, sie evidenzbasiert beschreiben und anschließend bei der Bewertung der objektiven Realität im praktischen Umgang mit ihr anwenden. Die Ergebnisse der konstruktiven Erkenntnistätigkeit werden in der Wissenschaft als allgemein gültig auf der Grundlage des Konsenses der disziplinären wissenschaftlichen Gemeinschaft akzeptiert, wodurch die soziale und historische Natur des wissenschaftlichen Wissens demonstriert wird. Das Buch richtet sich an ein breites Publikum, vor allem jedoch an Studierende, Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter.
In dem Buch wird der Inhalt eines neuen epistemologischen Paradigmas — der konstruktivistischen Theorie des wissenschaftlichen Wissens — entfaltet. Sie ist eine Alternative zu drei klassischen epistemologischen Konzepten: dem materialistischen (wissenschaftliches Wissen als adäquate «Reflexion» der objektiven Realität), dem empiristischen (wissenschaftliches Wissen als Fixierung und Verallgemeinerung von Beobachtungs- und Experimentaldaten), dem aprioristischen (wissenschaftliches Wissen als «Entpacken» des Bewusstseins von den ihm innerlich innewohnenden allgemeinen Prinzipien und deren anschließender Anwendung auf die Organisation jeglicher Erfahrung und deren Interpretation). Gemäß dem konstruktivistischen Paradigma ist wissenschaftliches Wissen die Tätigkeit von Wissenschaftlern, die eine maximal bestimmte kognitive Realität entwerfen und konstruieren, sie evidenzbasiert beschreiben und anschließend bei der Bewertung der objektiven Realität im praktischen Umgang mit ihr anwenden. Die Ergebnisse der konstruktiven Erkenntnistätigkeit werden in der Wissenschaft als allgemein gültig auf der Grundlage des Konsenses der disziplinären wissenschaftlichen Gemeinschaft akzeptiert, wodurch die soziale und historische Natur des wissenschaftlichen Wissens demonstriert wird. Das Buch richtet sich an ein breites Publikum, vor allem jedoch an Studierende, Doktoranden und wissenschaftliche Mitarbeiter.
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