«Das Tagebuch der Anne Frank» — die Aufzeichnungen eines jüdischen Mädchens, ein weltberühmliches Dokument des Gedenkens an den Holocaust. Anne begann ihr Tagebuch im Juni 1942, am Tag ihres dreizehnten Geburtstags, während sie mit ihrer Familie in einem Versteck am Prinsengracht im von den Nazis besetzten Amsterdam lebte. Sie nannte es «Versteck».
Das Tagebuch endet am 1. August 1944. Alle Bewohner des Verstecks wurden verhaftet und deportiert. Im Januar 1945 befreiten sowjetische Truppen das deutsche Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, in dem unter den Häftlingen Annes Vater, Otto Frank, war. Auf der Suche nach seiner Frau, seinen Töchtern und vier weiteren Personen, die zwei Jahre zusammen mit den Franks im Versteck lebten, musste Otto bald feststellen, dass er der einzige war, der überlebt hatte.
Das Buch des niederländischen Schriftstellers und Historikers Bas von Benda-Beckmann ist ein auf akribischen Archivforschungen basierender neuer Versuch, die Schicksale derjenigen, die das geheime Wohnhaus mit Anne Frank teilten und im Holocaust nicht überlebten, zu rekonstruieren.