Der Junge Vasjutska, der Sohn eines Fischers, macht sich auf in die Taiga und verirrt sich zufällig. Allein gelassen steht er der rauen Natur gegenüber: Hunger, Kälte und Angst. Mit dem Wissen, das er von den Erwachsenen erhalten hat, beschafft Vasjutska Nahrung, orientiert sich im Wald und versucht, zu den Menschen zu gelangen.
Während seiner Umherirrungen findet er einen unbekannten See, der reich an Fischen ist, was den Erwachsenen später hilft.
Schließlich schafft es Vasjutska, aus der Taiga zu entkommen und zeigt Ausdauer, Scharfsinn und Mut.
Wiktor Petrowitsch Astafjew (1924-2002) konnte sich erst zu spät der Literatur widmen: Harte Arbeit und Krieg raubten ihm die besten Jahre. Erst im Alter von siebenundzwanzig Jahren konnte der Schriftsteller seine erste Geschichte veröffentlichen. Doch das hinderte ihn nicht daran, noch zu Lebzeiten ein Klassiker zu werden. Der Band seiner Werke umfasst fünfzehn Bände. Jede Erzählung ist ein Nachdenken über den Platz des Menschen in der Welt, über seine Verantwortung für sein Handeln gegenüber anderen Menschen, der Natur.