Walter Benjamin (1892–1940) ist eine bemerkenswerte Figur, selbst für die außergewöhnliche Vielfalt der deutschen Intellektualität des 20. Jahrhunderts. Begonnen mit Studien zum deutschen Idealismus, Goethe und dem Theater des Barockzeitalters, widmete er sich dann der Suche nach den Gesetzmäßigkeiten der...
Kulturerentwicklung, indem er vom Konkreten, Greifbaren der menschlichen Existenz ausging, oft völlig einfachen und alltäglichen Phänomenen. Chaplins Komödien, Kinderbücher, Boulevardzeitungen, alte Fotografien oder die Pariser Passagen – alles wurde für ihn zum Anlass für Überlegungen darüber, wie Kultur beschaffen ist. Seine Forschungen zur Literatur – über Baudelaire, Kafka, Proust, Leskow – erwiesen sich als unermesslich umfangreicher als die traditionelle Literaturwissenschaft. Die unruhige Natur führte Walter Benjamin im Winter 1926/27 nach Moskau, eine Begegnung, die eine wichtige Rolle in seinem Schicksal spielte. In dieser Ausgabe wird das „Moskauer Tagebuch“ durch russische Übersetzungen anderer Arbeiten Benjamins ergänzt, die mit Moskau verbunden sind, sowie einem Nachwort von Sergej Fokin, in dem dieser Textkörper im Kontext der sowjetischen Kultur jener Zeit betrachtet wird.
Walter Benjamin (1892–1940) ist eine bemerkenswerte Figur, selbst für die außergewöhnliche Vielfalt der deutschen Intellektualität des 20. Jahrhunderts. Begonnen mit Studien zum deutschen Idealismus, Goethe und dem Theater des Barockzeitalters, widmete er sich dann der Suche nach den Gesetzmäßigkeiten der Kulturerentwicklung, indem er vom Konkreten, Greifbaren der menschlichen Existenz ausging, oft völlig einfachen und alltäglichen Phänomenen. Chaplins Komödien, Kinderbücher, Boulevardzeitungen, alte Fotografien oder die Pariser Passagen – alles wurde für ihn zum Anlass für Überlegungen darüber, wie Kultur beschaffen ist. Seine Forschungen zur Literatur – über Baudelaire, Kafka, Proust, Leskow – erwiesen sich als unermesslich umfangreicher als die traditionelle Literaturwissenschaft. Die unruhige Natur führte Walter Benjamin im Winter 1926/27 nach Moskau, eine Begegnung, die eine wichtige Rolle in seinem Schicksal spielte. In dieser Ausgabe wird das „Moskauer Tagebuch“ durch russische Übersetzungen anderer Arbeiten Benjamins ergänzt, die mit Moskau verbunden sind, sowie einem Nachwort von Sergej Fokin, in dem dieser Textkörper im Kontext der sowjetischen Kultur jener Zeit betrachtet wird.
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