Ein ganzes Jahr lang hat Bianca Bosker alles studiert, was mit der Welt des Weinbaus und der Kultur der Weinverkostung zu tun hat. Sie hat mit Wissenschaftlern, Winzern, Sammlern seltener Weine, den besten Sommeliers gesprochen. Und all ihr gesammeltes Wissen hat sie großzügig in ihrem Buch „Wein-Snob“ geteilt. Sind Sommeliers nicht dieselben wie Kellner, nur mit einem ausländischen Namen, die Gästen teure Flaschen einreden?
Die Autorin des Buches „Wein-Snob“ dachte auch so, bis sie in die Welt des Weins eintauchte und die besten Vertreter des Berufs traf, für die das Servieren von Wein nicht nur ein Job, sondern ein Lebensstil im Namen des Geschmacks und des Genusses ist.
Es ist kein Leitfaden zum Weinkauf und kein Lobgesang auf traditionelle Trinkgewohnheiten. Es ist weniger eine Reise von der Weinrebe zum Glas, sondern mehr ein Weg vom Glas durch die Speiseröhre – in die wilde Welt der Weinbesessenheit und der Liebe zu ihm in all seinen Formen und mit all seinen Mängeln. Es ist eine Untersuchung der engen Verbindung zu einem Getränk mit einer 7000-jährigen Geschichte, das einen ehrenvollen Platz auf den Tischen der ägyptischen Pharaonen, armen Bauern, russischen Zaren, Magnaten von der Wall Street, anständigen Eltern aus friedlichen Vororten und chinesischen Studenten hatte.
Bereiten Sie sich darauf vor, hinter die Kulissen der Speisesäle von Michelin-Restaurants und zu ausschweifenden Vorkommnissen sowie in CT-Scanner und wissenschaftliche Labore zu gehen.
In diesem Buch geht es nicht nur um Wein. Es handelt vielmehr darum, zu lernen, auf seine Gefühle zu hören, die Welt um sich herum intensiver wahrzunehmen und zu schätzen.