Althebräische Mythen. Vom Leviathan und der Göttin Aschera bis zu zerbrochenen Tafeln und Hiob
Wie sah der Glaube der alten, noch „vorkBiblichen“ Juden aus? Wahrscheinlich glaubten sie, dass ihr Herr nur eines von vielen Göttern war, der Sohn des höchsten Gottes: ein Kriegs- und Donnergott, der die Schlange Leviathan besiegt. Aber wie kam es,...
dass dieser Gott zum einzigen Gott wurde – und dass ihm nicht leere Rituale, sondern Gerechtigkeit und Barmherzigkeit von den Menschen gefallen? Die Geschichte der biblischen Religion ist die Geschichte der „Eroberung“ des archaischen Mythos, der Versuche, ihn von innen zu übertreffen. Einzelne Götter werden vergessen und verboten, und ihre Attribute gehen an den Einen Gott über. Der Platz der Aschera, seiner göttlichen „Gemahlin“, wird von der Idee der symbolischen „Hochzeit“ des Herrn mit dem auserwählten Volk – Israel – eingenommen. Das Bild des Universums wird sich ändern, der Mythos wird durch Geschichte und Theophanie ersetzt. Trotzdem werden archaische Bilder immer wieder im monotheistischen Denken hervorblitzen. Aber verwandelt. Warum hat Gott so viele Namen – und verbirgt sich hinter ihnen ein Charakter? Wer sind die Cherubim und Seraphim – und wie lauten ihre archaischen Vorbilder? Wie ähnelt der biblische Herr dem kanaanitischen Ba'al? Wo ist der Anhang Gottes geblieben – Gerechtigkeit, Wahrheit, Barmherzigkeit, Pest und Geschwür? Wer ist „Helel, der Sohn des Morgensterns“? Wie hängen die zerbrochenen Tafeln Mose mit dem Zyklus der landwirtschaftlichen Feste zusammen und welche alten Überlieferungen finden sich in den biblischen Erzählungen über den Sündenfall, die Sintflut und den Turmbau zu Babel wieder? Das Buch des Orientalisten Michail Wogman ist eine inspirierende und tief kreative Untersuchung der Entstehung der biblischen Religion von ihren ältesten Ursprüngen bis zur Offenbarung und den schwierigsten ethischen Dilemmata im Buch Hiob.
Wie sah der Glaube der alten, noch „vorkBiblichen“ Juden aus? Wahrscheinlich glaubten sie, dass ihr Herr nur eines von vielen Göttern war, der Sohn des höchsten Gottes: ein Kriegs- und Donnergott, der die Schlange Leviathan besiegt. Aber wie kam es, dass dieser Gott zum einzigen Gott wurde – und dass ihm nicht leere Rituale, sondern Gerechtigkeit und Barmherzigkeit von den Menschen gefallen? Die Geschichte der biblischen Religion ist die Geschichte der „Eroberung“ des archaischen Mythos, der Versuche, ihn von innen zu übertreffen. Einzelne Götter werden vergessen und verboten, und ihre Attribute gehen an den Einen Gott über. Der Platz der Aschera, seiner göttlichen „Gemahlin“, wird von der Idee der symbolischen „Hochzeit“ des Herrn mit dem auserwählten Volk – Israel – eingenommen. Das Bild des Universums wird sich ändern, der Mythos wird durch Geschichte und Theophanie ersetzt. Trotzdem werden archaische Bilder immer wieder im monotheistischen Denken hervorblitzen. Aber verwandelt. Warum hat Gott so viele Namen – und verbirgt sich hinter ihnen ein Charakter? Wer sind die Cherubim und Seraphim – und wie lauten ihre archaischen Vorbilder? Wie ähnelt der biblische Herr dem kanaanitischen Ba'al? Wo ist der Anhang Gottes geblieben – Gerechtigkeit, Wahrheit, Barmherzigkeit, Pest und Geschwür? Wer ist „Helel, der Sohn des Morgensterns“? Wie hängen die zerbrochenen Tafeln Mose mit dem Zyklus der landwirtschaftlichen Feste zusammen und welche alten Überlieferungen finden sich in den biblischen Erzählungen über den Sündenfall, die Sintflut und den Turmbau zu Babel wieder? Das Buch des Orientalisten Michail Wogman ist eine inspirierende und tief kreative Untersuchung der Entstehung der biblischen Religion von ihren ältesten Ursprüngen bis zur Offenbarung und den schwierigsten ethischen Dilemmata im Buch Hiob.
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