Neue Auflage des Romans «Pelagia und der rote Hahn», ergänzt um das Kapitel «Entschlüsselung».
In diesem Abschnitt erzählt Boris Akunin, wie die Arbeit an dem Buch verlief, welche Ideen und Ereignisse ihm zugrunde lagen und wie die Charaktere entstanden.
Diesmal führt der verworrene Faden, den Schwester Pelagia entwirrt, sie zu weit — dorthin, wo es kein Zurück gibt. Die Geschichte beginnt auf dem Dampfschiff «Sewrugа», das auf der Wolga fährt, wo sich eine bunte Gesellschaft befindet — der Dieb Kolobok, deutsche Kolonisten, eine Familie von Sodomiten, die nach dem wiederbelebten Sodom unterwegs sind, eine Gruppe von Dukhobors, die nach Kanada segeln, der Erzbischof Mitrophan mit einer Nonne und einem Sekretär, Juden mit dem Rabbiner Aron Shefarovich, die eine Pilgerreise ins Gelobte Land unternehmen, «Funde» (Russische, die den Judentum angenommen haben) mit ihrem Anführer Manuil und geheime «Christliche Opritschniks»… Und während dieser Fahrt, während Kolobok eifrig die Taschen der Passagiere durchsuchte, geschieht der Mord an Herrn Manuil, ebenso wie an Kolobok während seines nächsten Diebstahls.