Neue Ausgabe des Romans «Pelagia und der weiße Bulldogge» mit einem zusätzlichen Kapitel «Entschlüsselung».
In diesem erzählt Boris Akunin, wie der Roman entstanden ist, was die Grundlage der Handlung bildete und wie seine Helden entstanden sind.
Die Handlung spielt im Russland des 19. Jahrhunderts, in der Gouvernementsregion Sawolzhsk.
Der synodale Inspektor Bubenzov kommt aus der Hauptstadt in das Governementzentrum, die Stadt Sawolzhsk, mit dem Auftrag, eine Untersuchung über das Auftreten von Heidentum in der Gouvernementsregion durchzuführen und solche Erscheinungen zu unterbinden, sowie Abtrünnige in den wahren Glauben zurückzuführen. Im Verlauf seiner Ermittlungen stößt er auf die Zytyaks – einheimische Bevölkerung, die zwar das Christentum angenommen hat, aber nach wie vor viele heidnische Überzeugungen und Bräuche bewahrt. Die Einheimischen, einschließlich der obersten Behörden, des Gouverneurs und des Erzbischofs, stehen dem Inspektor in seiner Angelegenheit nicht entgegen – sie leben seit vielen Jahren nebeneinander mit den Zytyaks, sind an ihre Nachbarschaft gewöhnt und wollen keine Repressionen aus religiösen Gründen veranstalten. Doch Bubenzov, der beabsichtigt, sich beim obersten Staatsanwalt Konstantin Petrowitsch Pobedin zu beweisen, gedenkt nicht, von seinem Vorhaben abzukommen.