In die Sammlung „Normale Geschichte“ wurden Artikel und Essays von Wladimir Sorokin aufgenommen, die in den 2010er Jahren geschrieben und veröffentlicht wurden. In der nicht-literarischen Prosa bleibt der Autor seinen Lieblingsthemen treu: Essen und Trinken als Ausdruck des nationalen Charakters,...
Moskau und Berlin, das Ineinandergreifen von Leben und Literatur. Aus kleinen Notizen ergibt sich ein präzises Porträt der 2000er Jahre, das aus Details des Stils und des Alltags gewoben ist und unaufhörlich zur Vergangenheit wird. Besonders bemerkenswert sind die Texte über das künstlerische Milieu der achtziger Jahre, das Sorokin als Schriftsteller geprägt hat. Indem er das letzte Jahrzehnt der Existenz der UdSSR als „Zerrissene Zeit“ bezeichnet, in der „der Prozess den Zustand verdrängte“, zeigt Sorokin, wie rasch die gewohnte Weltanschauung damals auseinandergerissen wurde und das unverfälschte Kunst von den Rahmen abließ. Diese Zeugenaussage eines Teilnehmers des „Prozesses“ ist nicht nur für Kunsthistoriker von Wert, sondern auch für den gewöhnlichen Bürger, für den die achtziger Jahre sowohl mit der endlosen Schlange, der Heldin und der Handlung des ersten Romans von Sorokin, als auch mit dem Parteisanatorium assoziiert werden. Für den Zeitgenossen, der in jenen Zeiten vom imperialen Zerfall nichts über Prigow, Kabakow und den Moskauer Underground gehört hat.
In die Sammlung „Normale Geschichte“ wurden Artikel und Essays von Wladimir Sorokin aufgenommen, die in den 2010er Jahren geschrieben und veröffentlicht wurden. In der nicht-literarischen Prosa bleibt der Autor seinen Lieblingsthemen treu: Essen und Trinken als Ausdruck des nationalen Charakters, Moskau und Berlin, das Ineinandergreifen von Leben und Literatur. Aus kleinen Notizen ergibt sich ein präzises Porträt der 2000er Jahre, das aus Details des Stils und des Alltags gewoben ist und unaufhörlich zur Vergangenheit wird. Besonders bemerkenswert sind die Texte über das künstlerische Milieu der achtziger Jahre, das Sorokin als Schriftsteller geprägt hat. Indem er das letzte Jahrzehnt der Existenz der UdSSR als „Zerrissene Zeit“ bezeichnet, in der „der Prozess den Zustand verdrängte“, zeigt Sorokin, wie rasch die gewohnte Weltanschauung damals auseinandergerissen wurde und das unverfälschte Kunst von den Rahmen abließ. Diese Zeugenaussage eines Teilnehmers des „Prozesses“ ist nicht nur für Kunsthistoriker von Wert, sondern auch für den gewöhnlichen Bürger, für den die achtziger Jahre sowohl mit der endlosen Schlange, der Heldin und der Handlung des ersten Romans von Sorokin, als auch mit dem Parteisanatorium assoziiert werden. Für den Zeitgenossen, der in jenen Zeiten vom imperialen Zerfall nichts über Prigow, Kabakow und den Moskauer Underground gehört hat.
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