Michail Naumowitsch Epstein – russisch-amerikanischer Philosoph, Kulturwissenschaftler, Literaturwissenschaftler, Linguist, Essayist, Träger der Preise Andrei-Bely, Londoner Institut für soziale Erfindungen, Internationaler Essay-Wettbewerb (Berlin-Weimar), Liberty (New York). Professor an der Emory University (USA), Autor von über dreißig Büchern und mehr als siebenhundert Artikeln und Essays, die in vierundzwanzig Fremdsprachen übersetzt wurden.
In dem Buch werden die grundlegenden Begriffe, die für den kulturellen Code jedes Volkes entscheidend sind, untersucht – eine Art anthropologische Universalien, die in ihrem Kern nicht ganz abstrakt sind, und gleichzeitig jede eindeutige Interpretation unvollständig bleibt (es geht zum Beispiel um Tod und Unsterblichkeit, Leben und Liebe, Macht und Volk, Reales und Mögliche). Der Autor hat sich die Aufgabe gesetzt, das Spiel jedes Begriffs, den Reichtum seiner Bedeutungen, seinen mentalen Horizont, die Vielfalt der Kontexte, in die er eingefügt werden kann, zu demonstrieren; zu diesem Zweck zieht der Autor die breiteste Palette philosophischer Quellen heran und führt zahlreiche Beispiele aus der belletristischen Literatur an.