Die Kunst von Frida Kahlo ist ein Band, der um eine Bombe gewickelt ist.
André Breton
Kunst, Kindheit, Schönheit, Gewalt, Liebe sind fein in die prächtige Alltagswelt eingewebt, die sie um sich herum schafft: nationale Kostüme, die an das leuchtende Gefieder von Vögeln erinnern, und exotische Pflanzen, Masken indianischer Idole, Haare, die zu Zöpfen geflochten und auf die Art des Kopfschmucks der aztekischen Erdgöttin Tlaloc geformt sind, die Magie der umgebenden Natur, die manchmal so grausam verletzt, Tränen, die wie Diamanten strahlen, und Blut - die kostbarste aller Flüssigkeiten, die in leuchtend rotem Strom fließt.
Es gibt etwas Geheimnisvolles im Bild von Frida.
Jean-Marie Gustave Le Clézio
Diego und Frida.
Frida Kahlo erkannte sehr früh, was Leid ist. In ihrer Kindheit litt sie an Poliomyelitis und im Alter von achtzehn Jahren erlitt sie schwere Verletzungen bei einem Unfall: der Bus, in dem sie fuhr, prallte mit einer Straßenbahn zusammen. Die erlittenen Verletzungen bestimmten in vielerlei Hinsicht ihr weiteres Leben. Die Ehe von Frida mit dem bekannten mexikanischen Maler Diego Rivera gestaltete sich schwierig - voller Leidenschaften, Konflikte und natürlich Liebe. Beide waren Sänger der mexikanischen Kunst und leidenschaftliche Kommunisten. Surrealisten bewunderten Frida, die besten Fotografen fotografierten sie, aber am bekanntesten wurde sie durch ihre Selbstporträts und ungewöhnlichen Stillleben.
In diesem Buch wird die Geschichte des außergewöhnlichen Lebens der Künstlerin erzählt, deren unvergessliche Werke Grausamkeit und Witz, Ehrlichkeit und Anmaßung, Schmerz und Inspiration vereinten.
Dieses Buch ist für die Verehrer von Frida Kahlos Schaffen.
Für alle, die sich für das Thema Feminismus und die Rolle der Frau in der Kunst interessieren.
Für Kunstinteressierte.