«Der Name der Veränderungen. Psychotherapeutische Geschichten darüber, wie man man selbst bleibt, wenn sich alles ändert» — eine Sammlung psychotherapeutischer Geschichten über Menschen, die eine innere Krise, den Verlust gewohnter Stützen und die Suche nach sich selbst in Zeiten des Wandels erleben. Im Mittelpunkt stehen — Burnout, Sinnverlust, Verrat, das Gefühl der Leere und die Unfähigkeit, den weiteren Weg zu wählen. Anstelle fertiger Schemata sind hier Lebenssituationen versammelt, durch die es leichter wird zu sehen, was mit einem Menschen an der Bruchstelle zwischen dem vergangenen Leben und der unbekannten Zukunft geschieht.
Dies ist eine Sammlung von Geschichten über Menschen, deren gewohnte Leben nicht mehr funktionieren. Im Mittelpunkt stehen — nicht die äußeren Ereignisse an sich, sondern wie der Mensch die Krise erlebt, mit inneren Konflikten konfrontiert wird und versucht, neu zu verstehen, wer er jetzt ist. Das Buch gehört zur populären Psychologie und Psychotherapie, mit einem Fokus auf persönliche Krisen, Verlust, Burnout und Identitätssuche. Durch die Schicksale der Protagonisten erklärt die Autorin, wie unerlebter Schmerz im Alltag sichtbar werden kann, warum Stabilität manchmal zur Falle wird und warum Veränderungen so oft mit Verwirrung einhergehen.
Der Hauptgedanke des Buches — Krise reduziert sich nicht auf den Bruch der gewohnten Ordnung. Sie kann zu einem Moment werden, in dem die bisherigen Antworten nicht mehr funktionieren und neue noch nicht gefunden sind. Olesya Vasilieva lenkt die Aufmerksamkeit auf die Empfindungen, die normalerweise ohne klare Worte bleiben: Schuld, Trauer, innere Leere, Verlust des Selbst, Müdigkeit, hinter der sich nicht nur Überlastung, sondern auch Sinnverlust verbergen kann. Anstelle schneller Rezepte schlägt die Autorin vor, in die Gefühle zu schauen, versteckte Ursachen gewohnter Reaktionen zu bemerken und achtsamer damit umzugehen, wie der Mensch Veränderungen erlebt.