Mission und Gewalt. Nötigung zum Glauben in der Geschichte des Orthodoxentums. Band 2
«Familiengewalt» ist ein gebräuchlicher Begriff geworden, der Gewalt von jemandem bezeichnet, der dir angeblich Liebe entgegenbringt und sich um dich kümmert. Die kirchlichen Behörden betonen ihren Paternalismus und ihre «väterliche Sorge» um ihre «Kinder». Und das erlaubt ihnen nicht nur,...
Gewalt zuzulassen, sondern sie sogar zu rechtfertigen.
Einer der Methoden dieser Rechtfertigung besteht im Leugnen: Es gab angeblich in der Geschichte des Orthodoxentums keine Inquisition und keine Polizeigewalt. In Wirklichkeit gab es sowohl Theorie als auch Praxis der Nötigung zum Glauben. Sowohl das eine als auch das andere ging von orthodoxen Heiligen aus und ist im Kirchenrecht verankert. Dieses Buch bietet reichhaltiges Material. Und es zeigt, dass dies keine zufälligen «Abweichungen» sind, sondern etwas, das fest in die Matrix der orthodoxen Kultur eingewebt ist und bereit ist, sich selbst zu reproduzieren.
Gleichzeitig ist der Autor Andrej Kuraev, der vor seiner erzwungenen Emigration Professor an der Moskauer Geistlichen Akademie war, der Meinung, dass sogar innerhalb des Orthodoxentums der Mensch seine persönliche Wahl treffen kann — als Musterschüler an der Schule der «Theologie des Hasses» zu sein oder als Außenseiter auf der Seite der «Theologie der Liebe».
«Familiengewalt» ist ein gebräuchlicher Begriff geworden, der Gewalt von jemandem bezeichnet, der dir angeblich Liebe entgegenbringt und sich um dich kümmert. Die kirchlichen Behörden betonen ihren Paternalismus und ihre «väterliche Sorge» um ihre «Kinder». Und das erlaubt ihnen nicht nur, Gewalt zuzulassen, sondern sie sogar zu rechtfertigen.
Einer der Methoden dieser Rechtfertigung besteht im Leugnen: Es gab angeblich in der Geschichte des Orthodoxentums keine Inquisition und keine Polizeigewalt. In Wirklichkeit gab es sowohl Theorie als auch Praxis der Nötigung zum Glauben. Sowohl das eine als auch das andere ging von orthodoxen Heiligen aus und ist im Kirchenrecht verankert. Dieses Buch bietet reichhaltiges Material. Und es zeigt, dass dies keine zufälligen «Abweichungen» sind, sondern etwas, das fest in die Matrix der orthodoxen Kultur eingewebt ist und bereit ist, sich selbst zu reproduzieren.
Gleichzeitig ist der Autor Andrej Kuraev, der vor seiner erzwungenen Emigration Professor an der Moskauer Geistlichen Akademie war, der Meinung, dass sogar innerhalb des Orthodoxentums der Mensch seine persönliche Wahl treffen kann — als Musterschüler an der Schule der «Theologie des Hasses» zu sein oder als Außenseiter auf der Seite der «Theologie der Liebe».
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Es ist seit langem bekannt, dass ein Leser vom lesbaren Inhalt einer Seite abgelenkt wird, wenn er das Layout betrachtet. Der Sinn der Verwendung von Lorem Ipsum besteht darin, dass es eine mehr oder weniger normale Verteilung der Buchstaben hat
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