Sergej Surin — Petersburger Literaturwissenschaftler, Schriftsteller, Komponist, Autor der Bücher "Alexander Puschkin: naheliegende Ära", "Alexander Puschkin: Ruhe und Freiheit", Autor des YouTube-Kanals und der Gemeinschaft in Vkontakte "Vorlesungen von Sergej Surin", des Textprojekts "Ein Tag mit Alexander Sergejewitsch", von Lecture-Performances mit klassischen und Jazzmusikern "Puzzle von Puschkin", von Vortragsprojekten "Phänomen der Puschkin-Ära", von Brain-Ringen für Oberstufenschüler "Unkonventioneller Puschkin", "Unkonventioneller Lermontow", "Unkonventioneller Griboedow".
Dieses Buch — 21 Essays aus der Geschichte der russischen Kultur des XVIII Jahrhunderts (oder etwas breiter — von der Ära Alexej Michailowitsch bis zum Beginn der Herrschaft von Alexander I) — ist eine faszinierende Reise in die Vergangenheit unseres Vaterlandes. Hier wird auf einfache, lebendige und dynamische Weise über die Menschen erzählt, die die russische Literatursprache prägten, über die ersten extravaganten politischen Akteure, über selbstlose Buchliebhaber, erstaunliche Mäzenaten, über die ersten unabhängigen russischen Schönheiten und über die grandiosen Skandale, die mit ihnen verbunden sind. Der russische Theater, die russische Poesie und das künstlerische Denken entstanden, Buchdruck und der Widerstand zwischen Königen und Opposition entstand. In dem Buch finden Sie nicht nur Geschichten über weithin bekannte Persönlichkeiten — wie Michail Lomonossow, Gavriil Derzhavin, Denis Fonvizin und Alexander Radischew, sondern auch über diejenigen, die zu Unrecht in den Hinterhof unserer Erinnerung geraten sind. Das Buch hilft zu verstehen, wie die Kultur des XVIII Jahrhunderts unsere nationale Identität prägte, wie sie die nachfolgende Puschkin-Ära vorbereitete und welchen Einfluss sie auf die Geschichte Russlands hatte.