«Kozak im Paradies» — ist eine humoristische Fantasy von Andrej Beljanin, die 2005 veröffentlicht wurde und sein Interesse an ironischen Abenteuern an der Schnittstelle von Mythos, Parodie und abenteuerlicher Handlung fortsetzt. Der Roman basiert auf einer mutigen Annahme: Was passiert, wenn ein Mensch nach dem Tod nicht in eine geordnete und klare Vorstellung von der jenseitigen Welt gelangt, sondern in einen Raum, in dem die verschiedensten religiösen und märchenhaften Vorstellungen nebeneinander existieren? In diesem Buch sind nicht nur die Witze und ungewöhnlichen Begegnungen der Charaktere wichtig, sondern auch die Idee des Zusammentreffens fremder Kulturen, Gewohnheiten und Überzeugungen. Der Text hält ein schnelles Tempo, hat Streitigkeiten der Charaktere und einen ständigen Wechsel unerwarteter Situationen, weshalb der Roman leicht zu lesen ist und sich gut für diejenigen eignet, die Sience-Fiction mit lebendigem Dialog und einem merklichen Anteil an Satire mögen.
Nach dem geheimnisvollen Tod des Astrakhaner Podjesaul Ivan Kotschuev und der jungen Soldatin Israels Rachel Fainsilbermints gelangen sie ins Paradies. Doch anstelle von harmonischer Ruhe erwarten sie eine Welt, in der religiöse Bilder, mythologische Motive und die unerwartetsten Wesen vermischt sind. Hier erscheinen ein aus dem Elfenland verbanntes Wesen, Experimente mit Teufeln, Tolkien-Fans und andere seltsame Bewohner. Im Mittelpunkt der Handlung steht das ständige Aufeinandertreffen von Ansichten, Temperamenten und Vorstellungen über die richtige Ordnung der Welt. Der Roman kombiniert Abenteuer, Humor und Parodie, und die Hauptintrige basiert darauf, ob es den Protagonisten gelingt, sich in diesem chaotischen Raum zurechtzufinden und dort ihren Platz zu finden.