Pferd, Rad und Sprache. Wie die Reiter der Bronzezeit aus den eurasischen Steppen die moderne Welt formten
Ungefähr die Hälfte der Weltbevölkerung spricht Sprachen, die von einem gemeinsamen Vorfahren abstammen – der protoindoeuropäischen Sprache. Aber wer waren die Sprecher dieser alten Rede und wie gelang es ihnen, sich über die Erde zu verbreiten? Bis vor kurzem blieb...
ihre Identität ein Rätsel für Linguisten und Archäologen. Das Buch «Pferd, Rad und Sprache» erzählt, wie die Domestizierung des Pferdes und die Nutzung des Rades durch die ersten Indoeuropäer zur Verbreitung ihrer Sprache beitrugen und die Zivilisation transformierten.
Indem er archäologische Funde mit der Entwicklung der Sprache verknüpft, argumentiert David Anthony, dass die Träger des Protoindoeuropäischen die Steppenvölker des antiken Zentralasiens waren, deren Innovationen in der Nutzung von Ochsenkarren, des Reitens und von Wagen in der Kriegsführung die eurasische Steppe in einen florierenden transkontinentalen Korridor für Handel und kulturellen Austausch verwandelten. Er erklärt, wie die Steppennomaden ihre Traditionen verbreiteten und bedeutende Fortschritte in der Kupfergewinnung, im Militärwesen und in der Bildung politischer Klientelinstitutionen erzielten. «Pferd, Rad und Sprache» löst das Rätsel der Herkunft der indoeuropäischen Sprachen, das Wissenschaftler zwei Jahrhunderte lang beschäftigt hat, und rekonstruiert eine lebendige und einflussreiche Zivilisation der Antike.
Ungefähr die Hälfte der Weltbevölkerung spricht Sprachen, die von einem gemeinsamen Vorfahren abstammen – der protoindoeuropäischen Sprache. Aber wer waren die Sprecher dieser alten Rede und wie gelang es ihnen, sich über die Erde zu verbreiten? Bis vor kurzem blieb ihre Identität ein Rätsel für Linguisten und Archäologen. Das Buch «Pferd, Rad und Sprache» erzählt, wie die Domestizierung des Pferdes und die Nutzung des Rades durch die ersten Indoeuropäer zur Verbreitung ihrer Sprache beitrugen und die Zivilisation transformierten.
Indem er archäologische Funde mit der Entwicklung der Sprache verknüpft, argumentiert David Anthony, dass die Träger des Protoindoeuropäischen die Steppenvölker des antiken Zentralasiens waren, deren Innovationen in der Nutzung von Ochsenkarren, des Reitens und von Wagen in der Kriegsführung die eurasische Steppe in einen florierenden transkontinentalen Korridor für Handel und kulturellen Austausch verwandelten. Er erklärt, wie die Steppennomaden ihre Traditionen verbreiteten und bedeutende Fortschritte in der Kupfergewinnung, im Militärwesen und in der Bildung politischer Klientelinstitutionen erzielten.
«Pferd, Rad und Sprache» löst das Rätsel der Herkunft der indoeuropäischen Sprachen, das Wissenschaftler zwei Jahrhunderte lang beschäftigt hat, und rekonstruiert eine lebendige und einflussreiche Zivilisation der Antike.
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