In dem Buch des litauisch-kanadischen Geographen und Kulturhistorikers Laimonas Briedis wird die Geschichte der multikulturellen Hauptstadt Litauen von ihrer «Geburt in Europa» im 14. Jahrhundert bis in die heutige Zeit erzählt. Vilnius als «geografische Persönlichkeit» und «historischer Held» wird durch...
die Augen von «Fremden», die ihn besucht haben, dargestellt. Der Autor verfolgt auf der Grundlage zahlreicher Quellen in verschiedenen Sprachen, wie die Stadt in unterschiedlichen Perioden ihrer Geschichte mit kartografischen, politischen und kulturellen Bedeutungen aufgeladen wurde. Die Hauptstadt des heidnischen Fürstentums durch die Augen katholischer Missionare; die barocke Stadt in den Weiten des mythischen Sarmatiens aus der Sicht europäischer Kartografen; die polnische Provinz durch die Augen des berühmten Reisenden und Naturforschers Georg Forster; die Stadt zur Zeit des Krieges 1812 durch die Augen des Wiener Arztes Joseph Frank; Wilna im Bestand des russischen Imperiums durch die Augen russischer Klassiker (Alexander Ostrowski, Fjodor Dostojewski, Leo Tolstoi); die besetzte Stadt in den Jahren des Ersten Weltkriegs durch die Augen eines deutschen Soldaten auf Flanier; das geheimnisvolle jüdische Wilna durch die Augen des deutschen modernen Schriftstellers Alfred Döblin – das sind nur einige der Geschichten, die in die polyphone Erzählung über Vilnius eingeflossen sind.
In dem Buch des litauisch-kanadischen Geographen und Kulturhistorikers Laimonas Briedis wird die Geschichte der multikulturellen Hauptstadt Litauen von ihrer «Geburt in Europa» im 14. Jahrhundert bis in die heutige Zeit erzählt. Vilnius als «geografische Persönlichkeit» und «historischer Held» wird durch die Augen von «Fremden», die ihn besucht haben, dargestellt. Der Autor verfolgt auf der Grundlage zahlreicher Quellen in verschiedenen Sprachen, wie die Stadt in unterschiedlichen Perioden ihrer Geschichte mit kartografischen, politischen und kulturellen Bedeutungen aufgeladen wurde. Die Hauptstadt des heidnischen Fürstentums durch die Augen katholischer Missionare; die barocke Stadt in den Weiten des mythischen Sarmatiens aus der Sicht europäischer Kartografen; die polnische Provinz durch die Augen des berühmten Reisenden und Naturforschers Georg Forster; die Stadt zur Zeit des Krieges 1812 durch die Augen des Wiener Arztes Joseph Frank; Wilna im Bestand des russischen Imperiums durch die Augen russischer Klassiker (Alexander Ostrowski, Fjodor Dostojewski, Leo Tolstoi); die besetzte Stadt in den Jahren des Ersten Weltkriegs durch die Augen eines deutschen Soldaten auf Flanier; das geheimnisvolle jüdische Wilna durch die Augen des deutschen modernen Schriftstellers Alfred Döblin – das sind nur einige der Geschichten, die in die polyphone Erzählung über Vilnius eingeflossen sind.
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