Im Set sind 64 Karten mit Bildern (Künstlerin – Anna Arianova), 32 schmale Karten mit Zahlen und mathematischen Symbolen sowie eine Anleitung enthalten.
„Eigenfremd“ ist ein Set metaphorischer Karten, das für die Arbeit mit Gefühlen entwickelt wurde, die aus dem Wunsch resultieren, zu einer bestimmten Gemeinschaft zu gehören, aus der Ablehnung durch bedeutende Personen oder aus der Notwendigkeit, mit wertmäßig fremden Menschen in Kontakt zu leben. Auf den Karten sind Vertreter mehrerer „Familien“ abgebildet.
Menschen aus derselben Familie gehören keiner bestimmten Gemeinschaft an und befinden sich in unterschiedlichen Situationen: mal arbeiten sie gemeinsam an einer Sache, mal streiten sie und sind sich uneinig, mal treffen sie Mitglieder anderer Familien im selben Raum, mal entdecken sie sich wiederum ausschließlich in der Gesellschaft von Gleichgesinnten.
Mit Hilfe des Sets kann man erforschen, wie das Erkennungssystem „eigenfremd-anders“ bei einer bestimmten Person funktioniert, wie sie ihr Leben in verschiedenen Gemeinschaften organisiert und wie man dieses Leben verändern kann. Besonders interessant ist es, dabei die Karten mit Zahlen und mathematischen Symbolen zu verwenden. In der Anleitung finden Sie eine psychologische Analyse von Problemen im Zusammenhang mit dem Gefühl der Zugehörigkeit, eine kurze Zusammenfassung möglicher Arbeitsrichtungen und eine Beschreibung konkreter psychologischer Verfahren unter Verwendung der Karten des Decks.