«Tagebuch» des weltweit bekannten Prosaikers und Dramatikers Witold Gombrowicz (1904–1969) — ein herausragendes Werk der polnischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Gombrowicz — sowohl Autor als auch Protagonist des «Tagebuchs»: Er kämpft mit seinen persönlichen Problemen wie mit weltanschaulichen Problemen; er...
ist das philosophierende Ego, das seinen Platz unter den anderen «Ichs» bestimmt; er ist das in der Welt der Dinge versunkene, körperliche Sein, das leidet, von Leidenschaften verzehrt wird.
Wie kann man den Schöpfer in sich bewahren, das Abbild Gottes, ohne der Falle der vom Gesellschaft vorgefertigten Formen zu erliegen? Wie kann man man selbst bleiben in einer Situation des Zwangs, den «Prinzipien» (Glaubenssätzen, Königen, Heimatländern, Lebenswahrheiten) zu dienen?
«Tagebuch» von W. Gombrowicz — das Buch für den europäischen Intellektuellen. So waren in Russland, in Zeiten der radikalsten Veränderungen, selbst kleine Auszüge daraus in Literaturzeitschriften gefragt als ein gewisser Ferment, das dem Denken Schwung verleiht.
«Ich habe Mut gefasst, weil ich absolut nichts zu verlieren hatte — weder Ehre, noch Verdienst, noch Freunde. Ich musste mich selbst finden und mich auf mich selbst stützen, denn ich konnte mich auf niemanden sonst stützen. Meine Form — das ist meine Einsamkeit».
«Tagebuch» des weltweit bekannten Prosaikers und Dramatikers Witold Gombrowicz (1904–1969) — ein herausragendes Werk der polnischen Literatur des 20. Jahrhunderts. Gombrowicz — sowohl Autor als auch Protagonist des «Tagebuchs»: Er kämpft mit seinen persönlichen Problemen wie mit weltanschaulichen Problemen; er ist das philosophierende Ego, das seinen Platz unter den anderen «Ichs» bestimmt; er ist das in der Welt der Dinge versunkene, körperliche Sein, das leidet, von Leidenschaften verzehrt wird.
Wie kann man den Schöpfer in sich bewahren, das Abbild Gottes, ohne der Falle der vom Gesellschaft vorgefertigten Formen zu erliegen? Wie kann man man selbst bleiben in einer Situation des Zwangs, den «Prinzipien» (Glaubenssätzen, Königen, Heimatländern, Lebenswahrheiten) zu dienen?
«Tagebuch» von W. Gombrowicz — das Buch für den europäischen Intellektuellen. So waren in Russland, in Zeiten der radikalsten Veränderungen, selbst kleine Auszüge daraus in Literaturzeitschriften gefragt als ein gewisser Ferment, das dem Denken Schwung verleiht.
«Ich habe Mut gefasst, weil ich absolut nichts zu verlieren hatte — weder Ehre, noch Verdienst, noch Freunde. Ich musste mich selbst finden und mich auf mich selbst stützen, denn ich konnte mich auf niemanden sonst stützen. Meine Form — das ist meine Einsamkeit».
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