Das Ende des 19. Jahrhunderts. Die Straßen Madrids sind mit dem Blut der Aufständischen getränkt – der Aufstand gegen Königin Isabella II. wurde brutal niedergeschlagen. In der Stadt herrscht Chaos. Um sich gegenseitig zu retten, begehen der Medizinstudent Mauro und die Tänzerin Leonor zufällig einen Mord. Um Gefängnis oder den Tod zu entkommen, müssen beide Spanien verlassen. Leonor sieht sich gezwungen, einen Mann zu heiraten, den sie kaum kennt, und nach Kuba zu fliehen. Zunächst scheint die Insel, wo die Natur herrlich und die Menschen so freundlich sind, ein Paradies auf Erden zu sein, doch nach einiger Zeit entdeckt sie mit Erstaunen und Entsetzen eine Tür, die zur Hölle führt. Vor ihr entfalten sich schreckliche Szenen aus dem Leben der Sklaven, die auf Zuckerplantagen und in Fabriken arbeiten. Leonor versucht, das Schicksal derjenigen zu erleichtern, die entführt, ihres Zuhauses beraubt und von ihren Angehörigen getrennt wurden, und eines Tages... trifft sie Mauro, der ihr nach Kuba gefolgt ist, aber betrogen und seiner Freiheit beraubt wurde. Als sie erkennen, dass sie beide unfreiwillig Geiseln des Schicksals geworden sind, unternehmen Mauro und Leonor verzweifelte Versuche, aus der Hölle zu fliehen, doch irgendwo in der Nähe irrt ein Monster umher, für das es keine Hindernisse gibt – es verfolgt seine Ziele und begeht unzählige bestialische Morde, immer wieder ungestraft. In diesem neuen historischen Thriller von Carmen Mola gibt es alles, was die Fans ihrer Werke erwarten – Verrat, Verschwörungen, schreckliche Verbrechen und unglaubliche Geschichten von Selbstopfer... Die Liebenden streben danach, sich wiederzugewinnen; Zeugen fremder Gräueltaten versuchen, von dem zu erzählen, was sie gesehen haben; Verbrecher, die kein Bedauern empfinden, säen Terror. Vor dem Hintergrund des Kampfes Spaniens um die Unabhängigkeit von den Bourbonen und der kolonialen Kuba um die Unabhängigkeit von Spanien verflechten sich menschliche Schicksale zu einem erschreckenden und fesselnden Muster.