In dem Essay „Durch die Linie“ (1950) untersucht Ernst Jünger den Nihilismus als zentrales Problem der Moderne – einen krankhaften Prozess, der den ganzen Planeten ergriffen hat. Ausgehend von den Ideen Dostojewskis und Nietzsches schlägt der Autor drei Ansätze zur...
Problematik vor: Diagnose, Prognose und Therapie. Wenn Jünger in „Der Arbeiter“ (1932) einen Ausweg in der „totalen Mobilmachung“ sah, spricht er nun von der Notwendigkeit, die „Linie zu überschreiten“ – den Nihilismus durch persönliche Erfahrung von Freiheit zu überwinden, in der sich „eine neue Wendung des Seins“ offenbart. Dieser Text ist ein Versuch, einen Halt in der beschleunigenden technischen Welt zu finden.
In dem Nachwort zur Übersetzung erläutert der Philosoph Alexander Michailowski zentrale Bilder und Begriffe – „Nullpunkt“, „Nichts“, „Schmerz“, „wildes Dickicht“ – und thematisiert die Fragen, die im Dialog zwischen Jünger und Heidegger aufgegriffen wurden, der auf diesen Essay mit dem Artikel „Über die Linie“ antwortete.
Autor: Эрнст Юнгер
Verlag: Ad Marginem
Altersgrenzen: 16+
Jahr der Veröffentlichung: 2025
ISBN: 9785908038324
Anzahl der Seiten: 112
Größe: 180х111х9 mm
Einbandart: Soft
Gewicht: 80 g
ID: 1728986
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