Karl Jaspers (1883–1969) erlangte in erster Linie Ruhm als Philosoph, einer der Begründer des Existentialismus, dessen Einfluss von Albert Camus, Jean-Paul Sartre und Hannah Arendt erkannt wurde. Doch Jaspers war nicht nur Philosoph, sondern auch Arzt und Psychiater, und seine...
aus seiner Doktors Dissertation "Allgemeine Psychopathologie" hervorgegangene Arbeit ist das Ergebnis mehrerer Jahre Tätigkeit in einer psychiatrischen Klinik. Jaspers war zutiefst unzufrieden mit den zu seiner Zeit bestehenden Ansätzen zur Erforschung und Behandlung seelischer Krankheiten, er betrachtete diesen Bereich der Medizin als tiefenkrisisiert und stellte sich die ehrgeizige Aufgabe, neue wissenschaftliche Grundlagen für die Psychiatrie zu entwickeln. Tatsächlich schuf er eine Philosophie der Psychiatrie, entwickelte eine neue Sprache und ein kategoriales Instrumentarium zur Beschreibung und Klassifikation psychischer Störungen. Die erste Auflage der "Allgemeinen Psychopathologie" erschien 1913, als Jaspers 30 Jahre alt war; das Buch wurde zu seinem Lebenswerk, bei jeder Neuauflage überarbeitete und erweiterte er es – bis 1959, als die 7. Auflage erschien. Es ist ein Klassiker der psychiatrischen Literatur, ein Standardwerk für Psychiater, das, selbst trotz der intensiven Entwicklung der Wissenschaften über das menschliche Gehirn und die Psyche in den letzten Jahrzehnten, unverzichtbar bleibt. Die heutigen diagnostischen Kriterien sowie die Klassifikation psychischer Störungen basieren nach wie vor auf den in dieser Arbeit dargelegten Ideen und Methoden.
Karl Jaspers (1883–1969) erlangte in erster Linie Ruhm als Philosoph, einer der Begründer des Existentialismus, dessen Einfluss von Albert Camus, Jean-Paul Sartre und Hannah Arendt erkannt wurde. Doch Jaspers war nicht nur Philosoph, sondern auch Arzt und Psychiater, und seine aus seiner Doktors Dissertation "Allgemeine Psychopathologie" hervorgegangene Arbeit ist das Ergebnis mehrerer Jahre Tätigkeit in einer psychiatrischen Klinik. Jaspers war zutiefst unzufrieden mit den zu seiner Zeit bestehenden Ansätzen zur Erforschung und Behandlung seelischer Krankheiten, er betrachtete diesen Bereich der Medizin als tiefenkrisisiert und stellte sich die ehrgeizige Aufgabe, neue wissenschaftliche Grundlagen für die Psychiatrie zu entwickeln. Tatsächlich schuf er eine Philosophie der Psychiatrie, entwickelte eine neue Sprache und ein kategoriales Instrumentarium zur Beschreibung und Klassifikation psychischer Störungen. Die erste Auflage der "Allgemeinen Psychopathologie" erschien 1913, als Jaspers 30 Jahre alt war; das Buch wurde zu seinem Lebenswerk, bei jeder Neuauflage überarbeitete und erweiterte er es – bis 1959, als die 7. Auflage erschien. Es ist ein Klassiker der psychiatrischen Literatur, ein Standardwerk für Psychiater, das, selbst trotz der intensiven Entwicklung der Wissenschaften über das menschliche Gehirn und die Psyche in den letzten Jahrzehnten, unverzichtbar bleibt. Die heutigen diagnostischen Kriterien sowie die Klassifikation psychischer Störungen basieren nach wie vor auf den in dieser Arbeit dargelegten Ideen und Methoden.
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