Pinguine haben einen schlechten PR-Berater. Mal verstecken sie angeblich ihre dicken Körper in Felsen, mal brauchen sie die Hilfe freiwilliger Menschen, um ihre Köpfe für durchfliegende Flugzeuge zu heben. Ungeschickt, komisch, dumm. Aber das ist nur, weil es für die Menschen praktisch war, nur bei gutem Wetter zu filmen, und das nur einige Monate im Jahr. Tatsächlich ist es ein Wunder, dass sie bei -60° überleben und ihre Küken großziehen, wo sonst niemand überleben konnte. Zum ersten Mal gelang es dem Briten Lindsay McRae, der fast ein Jahr in einer Polarstation lebte, den kompletten Zyklus ihres dramatischen Lebens für einen Dokumentarfilm für die BBC festzuhalten.
Dieses Buch zeigt (unter anderem durch Fotos) die majestätischen Kaiserpinguine aus ganz anderen Perspektiven. Berührende und treue Paare, liebevolle Eltern, mehrstündige Wanderungen in der Polarnacht, Teamarbeit im Kampf gegen die grausame Kälte und den Wind sowie fast kindliche Neugier auf den Menschen.
Es ist gut, dass diese Vögel dank neuester Durchbrüche in den Materialien und Videotechniken endlich auf eine objektive Erzählung über sich selbst warten konnten!