Das Studium der Erde ist ein eigenes Wissenschaftsgebiet, obwohl es mit Astronomie, Biologie, Physik und Chemie verbunden ist. Vor Ihnen steht eine faszinierende Biografie unseres Planeten, die die Geheimnisse des wissenschaftlichen, historischen und philosophischen Zusammenwirkens der Menschheit und der Erde beleuchtet. Indem sie den Planeten als integriertes Ökosystem betrachtet, zeigt Elizabeth Erwin-Blankenheim anhand von Beispielen, wie Erde, Wasser, lebende Organismen und Atmosphäre ein ausgezeichnetes, aber fragiles Gleichgewicht aufrechterhalten, das derzeit bedroht ist. Fesselnd und stellenweise poetisch erzählt das Buch, wie die Erde auf lebende Organismen einwirkt und wie lebende Organismen das Erscheinungsbild unseres Planeten prägen.
«In den Gesteinen und der Geschichte der Erde verbergen sich Geheimnisse und Schlüssel zur Bewältigung der gegenwärtigen Probleme in allen Lebensräumen lebender Organismen — luft-, wasser- und landgestützt —, die aus der Instabilität globaler Kreisläufe aufgrund des Klimawandels entstehen. Darüber hinaus ist unsere Welt, wenn nicht das gesamte Universum, nicht nur ein Spiegel solcher Zyklen, sondern passt sich ihnen auch an: Die Erde dreht sich, deshalb geht die Sonne auf und unter, um erneut aufzugehen; es gibt Vulkanausbrüche, deshalb hebt und senkt sich das Land, nur um wieder in den Magma zurückzukehren und sich erneut zu regenerieren. Das Verständnis von Zyklen und das, was im geologischen Maßstab als astronomische oder planetarische Unbeständigkeit bezeichnet werden kann, kann dazu beitragen, neue, fruchtbarere Beziehungen zu unserem Planeten aufzubauen: möglicherweise ein tieferes Verständnis, Respekt und Fürsorge für unseren gemeinsamen Lebensraum». (Elizabeth Erwin-Blankenheim)