Die Bhagavad-Gita, das Lied Gottes – neben der Bibel und dem Koran eines der am meisten verehrten heiligen Schriften in der Weltgeschichte, ein Fragment des altindischen Epos Mahabharata. Am Vorabend einer brüderlichen Schlacht auf dem Feld von Kurukshetra wendet sich der große Krieger Arjuna, gequält von Zweifeln und nicht gewillt, gegen seine Verwandten, Freunde und Lehrer zu kämpfen, an seinen Wagenlenker und Freund Krishna um Rat. In ihrem Gespräch erörtern sie zeitlose Themen wie Pflicht, Gut und Böse, den Sinn des Lebens und diskutieren verschiedene Systeme der indischen Philosophie und Yogapraxis. Die Weisheit der Bhagavad-Gita inspirierte Tolstoi, Goethe, Hegel, Schopenhauer, Beethoven, Gandhi und viele andere, und die Fragen, die in dem Buch aufgeworfen werden, sind heute relevanter denn je. Die neue Übersetzung wurde von Boris Grebenschikow, einem Dichter, Musiker, Komponisten und Künstler, angefertigt. Zitate: Tue, was du tun musst, ohne dir Gedanken darüber zu machen, was sein wird. Derjenige, der sowohl in Trauer als auch in Freude innerlich ruhig bleibt, ist des Erlösungs würdig. Indem er ohne Bindung an die Früchte seiner Arbeit handelt, erreicht der Mensch die Wahrheit. Wer, wenn er mit Angenehmem konfrontiert wird, sich nicht freut, und wenn er mit Schlechtem konfrontiert wird, nicht trauert – der ist in der Weisheit gefestigt. Nur der Mensch selbst kann sich befreien oder erniedrigen; der Mensch ist sich selbst bester Freund oder der schlimmste Feind. Alles, was der Beste tut, wird zum Beispiel für andere.