Dina Rubina — moderne Prosaautorin, Preisträgerin des russischen Preises «Großes Buch». Der Roman «Auf der sonnigen Seite der Straße» wurde 2011 verfilmt.
Aus der großen Familie der Schjeglow blieb nach der Blockade von Leningrad nur die achtjährige Katja und ihr Bruder Sascha übrig. Sie wurden in das sonnige Taschkent evakuiert. Kaum dem Hungertod entkommen, beschloss Katja, sich fester an dieses Leben zu klammern und niemanden herzugeben. So wurde sie in ihrer Jugend zu einer talentierten Betrügerin. Selbst die Geburt ihrer Tochter konnte Katja nicht beruhigen.
Ihre Tochter beschloss ebenfalls, sich fester an dieses Leben zu klammern. Und ihre Leidenschaft für das Zeichnen half ihr dabei. In der Zukunft wird sie zur weltweit bekannten Künstlerin Wera Schjeglowa. Doch im Moment ist sie nur Werka. Werka, die während der langen «Dienstreisen» ihrer Mutter, die einen gebildeten Trinker, Onkel Misha, von der Straße aufliest, allein bleibt und die noch das Familiengeheimnis lüften muss.
Dieses Buch — ist nicht nur eine Geschichte über das Schicksal zweier ambivalenter Heldinnen. Dieses Buch — ist ein Liebesgeständnis an Taschkent, die Stadt der Kindheit und Jugend von Dina Rubina.