«Eines Abends in Paris» — romantische Prosa über den Besitzer eines kleinen Pariser Kinos, dessen beschauliches Leben sich nach der Begegnung mit einem geheimnisvollen Mädchen ändert. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Besitzer des «Cinema Paradis», der unter klassischen Filmen, ständigen Zuschauern und Erinnerungen an das Kino der Vergangenheit lebt. Nach langen Beobachtungen einer der Besucherinnen beschließt er, sie zum Abendessen einzuladen, und dieses Kennenlernen bricht den gewohnten Ablauf seiner Tage. Die Geschichte verknüpft weiter das Thema Liebe, die Atmosphäre alter Filme und Spaziergänge durch Paris, wo Zufälle nicht weniger wichtig sind als Gefühle.
- Alain Bonnard — romantisch und ein wenig schüchtern, der Besitzer des «Cinema Paradis». Er liebt alte Filme, schätzt seinen Lebensstil und erwartet keine plötzlichen Veränderungen, bis ihn die Begegnung mit Mélanie zum Handeln bewegt.
- Mélanie — die geheimnisvolle Besucherin des Kinos, um die sich die Hauptintrige entfaltet. Ihre Stillschweigen verleiht der Geschichte den Ton von Erwartung und Suche.
- Robert — enger Freund des Hauptcharakters und hat eine realistischere Sicht auf die Geschehnisse. Er hilft dabei, die Ereignisse zu verstehen und hebt die Träumerei des Kino-Besitzers gut hervor.
- Soleil Avril — eine bekannte Schauspielerin, deren Auftreten das Leben des kleinen Kinos ändert und den Lärm des großen Films mit sich bringt.
Dieser moderne Liebesroman eignet sich für diejenigen, die langsame Geschichten über Gefühle, Paris und Kino schätzen. Nicolas Barro verbindet die Liebesgeschichte mit dem Thema Zufall, während die Nostalgie für das klassische Kino mit einer leichten Intrige einhergeht. Hier sind nicht die plötzlichen Wendungen wichtig, sondern die Details: kleiner Saal, späte Vorstellungen, Gewohnheiten der Stammzuschauer, städtische Straßen und das Gefühl, dass ein gewöhnlicher Abend alles verändern kann.
Das Buch hat ein deutsches Original, obwohl die Handlung eng mit Paris verbunden ist. Ein wichtiger Teil des Lesens ist nicht nur die romantische Linie, sondern auch das Bild des «Cinema Paradis», des alten Kinos, um das sich der Rhythmus der Erzählung dreht. Die Sprache und Darbietung sind leicht, mit einem sanften ironischen Ton, sodass der Text nicht auf schwerer Dramatik, sondern auf einer Kombination aus Romantik, städtischem Leben und filmischen Assoziationen basiert.