Das Werk des deutschen Schriftstellers Lion Feuchtwanger (1884–1958) ist einer der Höhepunkte des historischen Romans. Seine Werke sind ein Beispiel für virtuos gestaltete Romankunst: Es scheint, als wäre Feuchtwanger alles möglich: epische Weite und tiefes Verständnis der menschlichen Natur, reflektiert in seinen unglaublich lebendigen Helden, die Fähigkeit, ein helles, detailreiches Bild der Epoche zu schaffen, und fesselnde Verflechtungen von Handlungssträngen.
Seine Helden – von den alten Römern und mittelalterlichen Herrschern bis zur Zeitgenossen des Schriftstellers, die in eine tragische und stürmische Epoche fielen – erscheinen nicht als statische Figuren aus Geschichtsbüchern, sondern als lebendige Menschen, die von verständlichen und in jeder Zeit unveränderlichen Leidenschaften und Zweifeln bewegt werden, die fest oder zitternd den Widrigkeiten und Freuden ihres Lebenswegs begegnen.
Seine Helden – von den alten Römern und mittelalterlichen Herrschern bis zur Zeitgenossen des Schriftstellers, die in eine tragische und stürmische Epoche fielen – erscheinen nicht als statische Figuren aus Geschichtsbüchern, sondern als lebendige Menschen, die von verständlichen und in jeder Zeit unveränderlichen Leidenschaften und Zweifeln bewegt werden, die fest oder zitternd den Widrigkeiten und Freuden ihres Lebenswegs begegnen.