Ivan Sergejewitsch Schmeljow (1873–1950) – russischer Schriftsteller und Publizist, zweimaliger Nominierter für den Nobelpreis; genannt der „orthodoxe Literat“ wegen seiner großen Anzahl an Texten über die Spiritualität des russischen Menschen. Während seiner Emigration „denkt er keinen Moment in seiner seelischen...
Glut nicht an Russland und leidet unter dessen Unglücken.“ In der Erzählung „Der untrinkbare Kelch“, die in unglaublich schweren Zeiten für den Autor geschrieben wurde, überwiegt das Gefühl der geistlichen Freude, das im Herzen eines tiefgläubigen Menschen beim Berühren des Heiligen entsteht. Aus dem Leben des frommen Künstlers kommt das Bewusstsein darüber, was es bedeutet, ein wahrhaft demütiges Leben zu führen. Der auf einem Bauernhof geborene Sohn von Leibeigenen, Ilja Scharonow, entdeckt schon in jungen Jahren in sich das Geschenk eines Künstlers und reist mit der Gnade seines jungen Herrn ins Ausland, um die Kunst der Malerei zu lernen. Nach einer Weile bringt ihn die Sehnsucht nach der Vergangenheit in seine Heimat, wo ihm das Mural der wieder aufgebauten Kirche anvertraut wird. Bis zu seinem Tod führt er ein rechtes Leben und spendet Licht mit seinen Pinselstrichen. Eines seiner Werke, das Bild der Gottesmutter, bringt bis heute Trost und Heilung denjenigen, die leiden.
Ivan Sergejewitsch Schmeljow (1873–1950) – russischer Schriftsteller und Publizist, zweimaliger Nominierter für den Nobelpreis; genannt der „orthodoxe Literat“ wegen seiner großen Anzahl an Texten über die Spiritualität des russischen Menschen. Während seiner Emigration „denkt er keinen Moment in seiner seelischen Glut nicht an Russland und leidet unter dessen Unglücken.“ In der Erzählung „Der untrinkbare Kelch“, die in unglaublich schweren Zeiten für den Autor geschrieben wurde, überwiegt das Gefühl der geistlichen Freude, das im Herzen eines tiefgläubigen Menschen beim Berühren des Heiligen entsteht. Aus dem Leben des frommen Künstlers kommt das Bewusstsein darüber, was es bedeutet, ein wahrhaft demütiges Leben zu führen. Der auf einem Bauernhof geborene Sohn von Leibeigenen, Ilja Scharonow, entdeckt schon in jungen Jahren in sich das Geschenk eines Künstlers und reist mit der Gnade seines jungen Herrn ins Ausland, um die Kunst der Malerei zu lernen. Nach einer Weile bringt ihn die Sehnsucht nach der Vergangenheit in seine Heimat, wo ihm das Mural der wieder aufgebauten Kirche anvertraut wird. Bis zu seinem Tod führt er ein rechtes Leben und spendet Licht mit seinen Pinselstrichen. Eines seiner Werke, das Bild der Gottesmutter, bringt bis heute Trost und Heilung denjenigen, die leiden.
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