Zakhar ist vorübergehend wegen seiner Gesundheit zu seinem Onkel, dem älteren Bruder seines Vaters, in das Dorf Kostiönki gezogen. Der Junge wird hier das Schuljahr beenden und den Sommer verbringen. Aber was kann man im Dorf machen? In der Stadt hatte er eine Band, AGs, Freunde, und hier… Hier ist die seltsame, legoartige Behausung des Onkels, eine riesige Schildkröte, die frei durch alle Zimmer streift, und noch… Noch gibt es in Kostiönki ein berühmtes Labyrinth aus der Neolithikum-Zeit und die Schatten, die es aus der Vergangenheit in unsere Zeit wirft.
Zakhar trifft auf ein Zigeunerlager, einen weißgardistischen Offizier, die gefährliche Räuberin Warwara, die aus einem unerklärlichen Grund seine ganze Familie hasst, die urzeitliche Frau Nadenka und das erstaunliche Wesen – das Mammutkind Dobrynia, das er selbst, Zakhar, aus der Vergangenheit herbeigezogen hat! Unglaublich, aber Zakhar hat eine Gabe, über die sich im Dorf niemand wundert: er kann die Schatten berühren. Niemand sonst kann so etwas! Und alles wäre gut, aber das Labyrinth am Rand von Kostiönki und das Museum, in dem der Onkel arbeitet, sollen abgerissen und an deren Stelle ein Wohnpark gebaut werden!
Kann man den Investoren entgegenstehen, wenn einem nur die Schatten des Labyrinths und die Klassenkameraden unterstützen? Werden die Jungs es schaffen, dem Mammutkind zu helfen, in seine Zeit zurückzukehren? Und warum will die Räuberin Warwara sich so sehr an Zakhar und seiner Familie rächen, und wird sie wieder einen Körper bekommen und aufhören, nur ein Schatten des Labyrinths zu sein?