Städtische Legende Nr. 5: Geister und Mystik im alten Theater.
Der Ermittler Artem wird in den Zwangsurlaub geschickt und stimmt zu, Vorlesungen über Profiling zu halten. Bereits nach der ersten Sitzung kommt eine seltsame Frau zu ihm und sagt ruhig: Sie plant einen Mord. Und dann schläft Artem ein. Alles, was er sich über die Unbekannte merkt: ein leuchtend blauer Schal auf ihren Schultern.
Man sagt ihm, dass er einen Geist gesehen hat – eine Schauspielerin, die vor fast hundert Jahren verschwunden ist. Laut der städtischen Legende erscheint sie vor den Vertretern des Gesetzes kurz vor einer Reihe brutalster Morde.
Und am Morgen findet man in der Stadt tatsächlich eine Leiche, daneben den blauen Schal. Den genau diesen.
Die Ermittlungen führen Artem zu Archiven, einem alten Theater, vergessenen Kulte und Ritualen, wo Schönheit und Unsterblichkeit mit Blut erkauft werden. Doch je näher er der Lösung kommt, desto klarer wird es: Hinter der Legende steht ein lebender Mensch. Und sein Motiv ist weitaus schrecklicher als das eines jeden Geistes.