Vor Ihnen steht ein offener innerer Dialog einer erwachsenen Tochter mit ihrer Mutter.
Ein Dialog, der auf das ganze Leben zurückblickt.
Warum genau jetzt?..
Hier gibt es keine einfachen Schuldigen und Unschuldigen, sondern Jahre angesammelter Schmerzen, Schuld, Kränkungen, Schweigen und Schreien. Die Liebe rettet in dieser Geschichte nicht.
Durch Briefe, Tagebücher und scharfe Szenen des Alltags deckt der Autor ohne Selbstrechtfertigungen und Verschönerungen Co-Abhängigkeit, Manipulationen, den Austausch von Erziehung durch Opferbereitschaft und den Preis von „Freundlichkeit“ auf, den die Kinder bezahlen. Es ist eine ehrliche Analyse, wie familiäre Liebe verletzen kann, indem sie von Generation zu Generation Infantilität, Schuldgefühle und zerstörte Grenzen formt.
Diese Geschichte legt den ernsthaften Schmerz der Moderne bloß: Eltern zu sein - eine kolossale Verantwortung. In Schulen und Universitäten wird alles Mögliche gelehrt, nur das Wichtigste - Eltern zu sein - wird überhaupt nicht gelehrt. Und Unkenntnis des Gesetzes befreit nicht von Verantwortung.
Dieses Buch ist für diejenigen, die wie viele heute in den Beziehungen zu ihren Liebsten gezwungen sind, blind durch das Leben zu gehen, als würden sie sich in einem dunklen Raum bewegen, und nur durch schmerzhafte Erfahrungen lernen, was es bedeutet, Mama zu sein, was es bedeutet, Sohn oder Tochter zu sein.
Für diejenigen, die einmal verstanden haben: Schweigen rettet nicht mehr. Für diejenigen, die sich zwischen ihren Eltern und eigenen Kindern befinden und gezwungen sind, nicht nach Bequemlichkeit, sondern nach der Wahrheit zu wählen.