«Höre das Lied des Windes. Pinball 1973»
«Im Sommer 1970 haben Ratte und ich 25 Meter Schwimmbecken Bier getrunken und den Boden der "Jays Bar" mit einer fünf Zentimeter dicken Schicht Erdnussschalen bedeckt. Wenn wir das nicht getan hätten, wären wir einfach nicht überlebt, der Sommer war so langweilig».
Hinter der Fassade der Langeweile verstecken sich Geister: eine verschwundene Schulkollegin, die verstorbene Geliebte und ein seltsames Mädchen aus dem Plattenladen.
In «Pinball 1973» dünnt die Realität endgültig aus. Der Protagonist beginnt mit mysteriösen Zwillingen zu leben und wird besessen von der Suche nach dem alten Spielautomaten «Rakete». Er muss eine surreale Quest bestehen, um einen Ausgang aus dem Labyrinth der Erinnerung zu finden.
«Der Schafjagd»
Das Schicksal führt einen Werbeagenten, der nur die Hälfte von sich selbst lebt, mit einem Mädchen zusammen, das sich die Ohren zuhält. An einem Abend sagt sie voraus, dass das Telefon läuten wird und das Gespräch über Schafe gehen wird. Das Telefon klingelt. Die Jagd hat begonnen. Der Held muss ein besonderes Schaf mit einem Stern an der Seite finden. Zeit haben sie einen Monat, denn der Allmächtige Sensei kann jederzeit sterben.
«Der Schafjagd» ist ein mysteriöser und atmosphärischer Roman, der den Leser in ein Labyrinth von Träumen, Erinnerungen und wechselnder Realität eintauchen lässt. Dieses Werk wurde zu einem absoluten Weltbestseller, neben anderen Romanen von Murakami wie «Norwegian Wood», «Chronik eines Vogelgezwitschers», «Kafka am Strand» und «1Q84».
«Tanz, Tanz, Tanz»
«…Und hier realisierte ich endlich: um mich herum — tiefste Dunkelheit. Kein Lichtstrahl. Die Türen des Aufzugs hatten sich lautlos hinter mir geschlossen, und diese Dunkelheit wurde schwarz wie Bitumenlack. Ich konnte nicht einmal meine eigenen Hände erkennen. Die Musik war auch verschwunden. In der kalten Luft roch es scharf nach irgendeinem Chinarinden.
Und in dieser tiefsten Dunkelheit stand ich, hielt den Atem an, ganz allein».