In einem fremden Land, am Rande des Zusammenbruchs, findet er sich in einer psychiatrischen Klinik wieder, wo er verschiedenen Menschen begegnet und beginnt, sich selbst besser zu verstehen. Genau dort kommt das schmerzhafte Bewusstsein: Vor der inneren Leere gibt es kein Entkommen. Die Depression kann zurücktreten, aber sie wird nicht für immer verschwinden. Gibt es ein Leben ohne Hoffnung auf vollständige Heilung? Kann ein Sturz auf den tiefsten Grund der einzige ehrliche Anfang eines Weges sein? Was ist mit der Einsamkeit, die selbst unter Menschen nicht verschwindet?
Dieses Buch bietet keine Rezepte an und verspricht keinen Ausweg. Es spricht über das, worüber normalerweise geschwiegen wird: über das Leben ohne Illusionen, ohne glückliches Ende und ohne Gewissheit für den kommenden Tag.
Für diejenigen, die ein ehrliches und erwachsenes Gespräch suchen.
Kirill Smorodin – Reisender und Autor des beliebten Buches «537 Tage ohne Versicherung. Wie ich alles aufgegeben habe und durch die Welt reiste». Um mit seiner Depression fertig zu werden, begab er sich auf eine Weltreise. Neue Städte und Menschen, lebendige Eindrücke, die Veröffentlichung des Buches und Anerkennung – es schien, als hätte das Leben wieder in lebhaften Farben gespielt.
Der neue Roman des Autors ist ein echtes Bekenntnis, dass das glückliche Ende nur eine kurze Atempause war. Die Depression, wie eine Schlange, ist nicht verschwunden – sie hat sich verborgen, um eines Tages wieder ihren erstickenden Griff zu schließen. Um die sich verdichtende Dunkelheit aufzuhalten, wählt der Held bereits erprobte Wege – das Reisen. Aber schnell wird klar, dass die bisherigen Methoden nicht mehr funktionieren.