Ende der 2010er Jahre. Die zwanzigjährige Sacha zieht ohne Geld, Bekannte und besondere Perspektiven von Moskau nach Berlin.
Sie ist voller Bestrebungen, Freiheit und sich selbst in der Abkehr vom gewohnten Leben und der Fürsorge ihrer Familie zu finden.
Auf Sacha warten all die Schönheiten der Emigration: Existenz auf niedrigem Niveau, Arbeitssuche und Kampf gegen Bürokratie, schicksalhafte Begegnungen, verzweifelte Romanzen und Zweifel, ob es sich lohnt, zurückzukehren, — im Kontext eines Epochwechsels und Ereignissen, die das menschliche Leben bis ins Mark erschüttern.
Die tragende Struktur des Romans ist seine zweite Linie — die Geschichte der Beziehung der Protagonistin zu ihrem ständig verschwundenen Vater.
Das Debütbuch von Daria Okhotsimskaya ist eine ehrliche, schmerzhafte und liebevolle Reflexion darüber, was es bedeutet, seinen eigenen Weg zu gehen, und über den hohen Preis, den man manchmal auf diesem Weg zahlen muss.