Ein offenes autobiografisches Buch über das Heranwachsen, die Suche nach Identität und die Selbstakzeptanz unter dem Druck der Gesellschaft. Der Autor erzählt von seiner Kindheit in einer geschlossenen Stadt im Ural, von Schultraumata und Mobbing, von der Angst, „nicht so zu sein“ und der Notwendigkeit, seine Gefühle zu verbergen.
Sogar der Umzug in eine Großstadt und äußere Freiheit befreien den Protagonisten nicht von der inneren Unsicherheit und Scham, die über Jahre hinweg geformt wurden. Durch persönliche Erinnerungen spricht er über erste Beziehungen, komplexe emotionale Erfahrungen und den Versuch, sich in einer Welt zu verstehen, in der Offenheit zur Verletzlichkeit führen kann.
Das Buch verbindet bekenntnishaftes Ehrlichsein mit Ironie und lebendigen Details aus der Medienwelt und dem gesellschaftlichen Leben. Es ist eine Geschichte nicht nur über sexuelle Identität, sondern auch über das Recht, man selbst zu sein – ohne Rücksicht auf die Erwartungen und den Druck der Umgebung.
Im Zentrum des Erzählens steht der Gedanke, dass echte Akzeptanz dort beginnt, wo der Mensch aufhört, sich für die Zustimmung anderer zu verraten.