«Haarausfall und eine Glatze — das ist Gottes Weg, mich daran zu erinnern, dass ich ein Mensch und nicht ein Affe bin». — Bruce Willis
Er ist barfuß über zerbrochenes Glas in die Filmgeschichte eingegangen und hat das Action-Genre für immer verändert.
Von Zweifeln und Versuchen in New York bis zum Status einer lebenden Legende.
Von Rollen, die ihm verweigert wurden, bis zu Rollen, die für ihn geschrieben wurden.
Bruce Willis ist nicht nur ein Schauspieler — er ist ein Phänomen. Er sagt das Eine, und seine Augen zeigen das Andere: hinter dem Grinsen steckt Müdigkeit, hinter der Coolness Schmerz und hinter dem Schweigen ein ganzes Sturm. Diese Vielschichtigkeit hat es ihm ermöglicht, in jedem Genre zu arbeiten.
Sean O'Connell, Journalist und Herausgeber von CinemaBlend, betrachtet in seinem Buch «Bruce Willis. Das Leben und Werk von Stirb langsam» die gesamte Filmografie von Bruce Willis: von strahlenden Erfolgen bis hin zu unbeachteten Misserfolgen:
- Warum gelangen Willis' Komödien («Begegnung mit einem Engel», «Die neun Yards») sogar besser als die Actionfilme?
- Wie kam der Schauspieler von Blockbustern zu Arthouse-Filmen («Königreich der vollen Monde», «The Sixth Sense»)?
- Nach welchem Kriterium wählte Bruce Willis seine Rollen?
- Warum wird die Science-Fiction nach Bruce Willis nicht mehr dieselbe sein («Das fünfte Element», «12 Monkeys»)?
- Warum hat Willis' Held («Stirb langsam») die Helden von Schwarzenegger («Commando») und Stallone («Rambo») überstrahlt?
Bruce Willis hat den Archetyp des Helden genommen, ihm die Muskulatur abgenommen, ihm ein zerknittertes T-Shirt angezogen und ihn hinken, scherzen und Schmerz empfinden lassen. Er hat bewiesen, dass ein Held ein müder, ironischer, sturer Mensch mit persönlichen Problemen und Schulden sein kann. Er hat den Helden zugänglich gemacht, und darin liegt sein größter Beitrag nicht nur zum Kino, sondern auch zur Popkultur.