Der Roman basiert auf wahren Begebenheiten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs und widmet sich dem tragischen Schicksal des arktischen Konvois PQ-17, der 1942 von Großbritannien in die UdSSR mit militärischen Gütern unterwegs war.
Die Handlung entfaltet sich rund um die Vorbereitung und den Versand des Konvois, der aus Handelsschiffen und Begleitkreuzern besteht. Der Autor zeigt die angespannte Situation: die Bedrohung durch die deutsche Marine, die Luftwaffe und U-Boote, die harschen Bedingungen der Arktis und die Abhängigkeit der Operation von den Entscheidungen der höchsten Führung.
Ein entscheidender Moment wird der verhängnisvolle Befehl des britischen Admirals, den Konvoi aufgrund der Bedrohung durch den deutschen Kreuzer „Tirpitz“ zu dispersieren. Ohne Schutz werden die Schiffe leichte Beute für den Gegner. Eine Tragödie beginnt: Die Schiffe sinken eines nach dem anderen, die Seeleute finden sich im eiskalten Wasser und in hoffnungslosen Bedingungen wieder.
Pikul beschreibt nicht nur den Ablauf der Katastrophe, sondern offenbart auch die Schicksale einzelner Menschen – Seeleute, Offiziere, Kommandanten. Durch ihre Erfahrungen werden Angst, Mut, Pflichtgefühl und die Tragik des Geschehens vermittelt.
Der Roman thematisiert Verantwortung für getroffene Entscheidungen, die Kosten von Befehlsfehlern und den Heroismus einfacher Menschen. Es ist nicht nur eine militärische Chronik, sondern auch ein emotionales Verständnis einer der dramatischsten Seiten der Seegeschichte des Zweiten Weltkriegs.