Der Roman basiert auf realen Ereignissen des Russisch-Türkischen Krieges 1877–1878 und erzählt von der heldenhaften Verteidigung der Festung Bayazet im Kaukasus.
Eine kleine russische Garnison gerät in die Belagerung durch osmanische Truppen. Von den ersten Tagen an sehen sich die Verteidiger nicht nur mit Angriffen des Feindes konfrontiert, sondern auch mit schweren inneren Problemen: Wassermangel, Nahrungsmittelknappheit, Krankheiten und dem Abbau des moralischen Geistes. Die Situation wird durch Fehler und Schwächen des Kommandos kompliziert, von dessen Entscheidungen das Schicksal aller Belagerten abhängt.
Vor dem Hintergrund der militärischen Auseinandersetzungen entfalten sich die persönlichen Dramen der Offiziere und Soldaten – Konflikte, Liebe, Eifersucht, Ehre und Treue. Trotz der Differenzen und Verzweiflung hält die Garnison die Verteidigung aufrecht und zeigt Standhaftigkeit und Mut.
Der Höhepunkt wird erreicht, als die Verteidiger am Rande der Zermürbung und Anspannung stehen. Ihre Rettung kommt im letzten Moment mit dem Eintreffen der russischen Truppen.
Der Roman hebt den Kontrast zwischen dem Heldentum einfacher Menschen und den Fehlentscheidungen der Führung hervor und thematisiert Pflicht, Ehre und den Preis menschlichen Lebens in Kriegszeiten.